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商品詳細
Bodeneigentum und Nation : Rumänien, Jugoslawien und Polen im europäischen Vergleich 1918-1948. 土地所有と国家 -欧州の比較におけるルーマニア、 ユーゴスラヴィア、ポーランド 1918~48年-
・ISBN 978-3-8353-3644-5 Geb.
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★★★
| 著者・編者 | Müller, Dietmar, |
|---|---|
| シリーズ | Moderne europäische Geschichte |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2020 |
| ページ数 | 576 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <655-2374 655-L265> |
解説
Die Nutzung von Bodeneigentum und Agrarreformen als Ressource der Staats- und Nationsbildung im östlichen Europa. Im östlichen Europa ist Eigentum an Grund und Boden bis in die jüngste Zeit eine der wirkungsmächtigsten Institutionen geblieben. In vergleichender und verflechtungsgeschichtlicher Perspektive analysiert Dietmar Müller die Bedeutung von Bodeneigentum in Rumänien, Jugoslawien und Polen in rechtlicher, politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Insbesondere im ländlichen Raum sollte sich entscheiden, inwiefern verschiedene Anläufe der politischen und wirtschaftlichen Modernisierung erfolgreich waren. Im Fokus stehen die Agrarreformen der Zwischenkriegszeit sowie die mit Vertreibungen einhergehenden Bodenreformen unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei zeigt sich, dass die Staaten in Prozessen der Staats- und Nationsbildung nur auf schwache Institutionen (Kataster, Grundbuch) und unzuverlässige Professionen (Geodäten, Notare, Rechtsanwälte) zurückgreifen konnten. Aus der weitgehenden staatlichen Blindheit für die Eigentums- und Produktionsverhältnisse im ländlichen Raum resultierten zahlreiche nicht beabsichtigte Folgen. Diese machte sich die ländliche Bevölkerung für familiale Strategien der Umgehung und Vermeidung staatlicher Zumutungen nutzbar.