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Das kursaechsische Offizierskorps 1682 - 1806

Das kursaechsische Offizierskorps 1682 - 1806 : Sozial-, Bildungs- und Karriereprofil einer militaerischen Elite.

・ISBN 978-3-339-11152-4 Ppbk. EUR 99.80

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著者・編者Dethloff, Andreas,
シリーズStudien zur Geschichtsforschung der Neuzeit
出版社(Kovac, GW)
出版年月2019
ページ数416 S.
言語GER
ニュース番号<654-L4727 654-P8268>

解説

Der Verfasser untersucht das Offizierskorps der Armee des Kurfuerstentums Sachsen hinsichtlich seiner sozialen Zusammensetzung, der Ausbildungsgaenge sowie Karrierewege seiner Mitglieder. Unter den uebergeordneten Fragestellungen von Elitenbildung und Professionalisierung werden nicht nur individuelle, sondern auch gesamtgesellschaftliche Kontinuitaeten und Brueche in der Personalentwicklung sichtbar gemacht. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von der Errichtung des Stehenden Heeres in Kursachsen (1682) bis zur Umformung des Kurfuerstentums in das Koenigreich Sachsen und den damit einhergehenden Veraenderungen in der Militaerorganisation (1806). Die Studie stuetzt sich bei der Betrachtung auf die Methoden der ?Kollektiven Biographik“. Hierzu werden die Individuen anhand ihrer Lebenslaeufe, die mit Hilfe von seriellen Quellen wie Musterungs- und Ranglisten sowie qualitativen Ueberlieferungen wie etwa Selbstzeugnissen rekonstruiert werden, vergleichend untersucht. Die Studie konzentriert sich auf drei Problemkomplexe. Zum einen wird nach Kontinuitaet und Wandel in der sozialen Zusammensetzung der Offiziersgruppe gefragt. Voraussetzung hierfuer ist die Erhebung von zentralen biographischen Angaben, insbesondere zur regionalen und sozialen Herkunft. Zum anderen und damit eng verknuepft, werden die Ausbildungsgaenge der Offiziere beleuchtet, also nach den Orten des Wissenserwerbs und den dort angeeigneten Wissensbestaenden gefragt. Schliesslich werden in einem dritten Schritt die Karriereverlaeufe der Offiziere im Militaerdienst rekonstruiert. Die Betrachtung des Sozial-, Bildungs- und Karriereprofils des kursaechsischen Offizierskorps im 18. Jahrhundert zeigt, dass sich seine Mitglieder als eine Elite auf mehreren Ebenen bezeichnen lassen. Indem der Adel die soziale Zusammensetzung dominierte, uebertrug er seinen elitaeren gesellschaftlichen Status auch auf das Militaer. Waehrend der Adelsstand oftmals die Zugangsvoraussetzung fuer das Offizierskorps darstellte, sollte die Offizierslaufbahn nun zunehmend auch fuer den Adelsstand qualifizieren.