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商品詳細
Informationsaustausch mit Gemeinschaftsunternehmen und seine Freistellung nach dem Konzernprivileg.
・ISBN 978-3-339-11130-2 Ppbk. EUR 99.80
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| 著者・編者 | Weihermann, Rodrigo, |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 376 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <654-L2095 654-L2138> |
解説
Der Austausch von Informationen (auch) zwischen Wettbewerbern ist ? zumindest in der Theorie und auf vollkommenen Maerkten ? geeignet, die Markttransparenz und damit den Wettbewerb positiv zu beeinflussen. In der Praxis, und insbesondere auf oligopolistischen Maerkten, wendet sich das Blatt rasch: Hier kann der Informationsaustausch den Beteiligten dabei helfen, strategische Unsicherheiten ueber das Wettbewerbsverhalten der jeweils anderen zu beseitigen, und unterhalb der Schwelle eines ?Hardcore“-Kartells ihr Verhalten abzustimmen und den Wettbewerb zu eliminieren. Seit langem diskutiert man deshalb im Kartellrecht unter den Stichworten ?facilitating practices“ und ?tacit collusion“ darueber, wann und unter welchen Voraussetzungen der Informationsaustausch das Kartellverbot verletzt. Das Vehikel eines solchen Informationsaustausches koennen Gemeinschaftsunternehmen bzw. Joint Ventures sein, die zwei oder mehr Wettbewerber gegruendet haben, um einen Teil des Marktes gemeinsam zu bedienen. Der Zusammenarbeit in einem Gemeinschaftsunternehmen ist jedoch ein gewisser Informationsfluss zwischen den Beteiligten immanent, ohne den das Joint Venture nicht funktionieren koennte. Nun sind Wettbewerbsbeschraenkungen, die einer wettbewerblich grds. unbedenklichen Zusammenarbeit immanent sind, vom Kartellverbot ausgenommen. Das gilt insbesondere fuer die wirtschaftliche Taetigkeit innerhalb eines Konzerns (sog. Konzernprivileg). Es stellt sich deshalb die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen der Austausch welcher Informationen unter welchen Beteiligten eines Gemeinschaftsunternehmens privilegiert, d.h. als wettbewerbsrechtskonform angesehen werden kann.