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Erkenntnistheoretische Gedankenkonstrukte zum Problem des Widerspruches

Erkenntnistheoretische Gedankenkonstrukte zum Problem des Widerspruches : Eine kritische Reflexion am Beispiel des Konstruktiven Realismus nach Friedrich Wallner.

・ISBN 978-3-339-10022-1 Ppbk. EUR 129.80

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著者・編者Dvornikovich, Gertrude,
シリーズKomparative Philosophie und interdisziplinäre Bildung
出版社(Kovac, GW)
出版年月2019
ページ数450 S.
言語GER
ニュース番号<654-L160 654-P317>

解説

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage inwiefern erwirkt Widerspruch wissenschaftliche Erkenntnisse. In fuenf Abschnitten wurde diese Chance bzw. Problematik untersucht. Widerspruch wird als Bedingung von wissenschaftlicher Erkenntnis konstituiert. Das ?Realismusproblem“ ist Erhard Oeser zufolge auf den nicht eliminierbaren Rest der klassischen Metaphysik zurueckzufuehren. Die Darstellung und Diskussion der ontologischen Position des ?Konstruktiven Realismus“, entwickelt von Friedrich Wallner, kann durch die Differenzierung von ?Lebenswelt und Mikrowelt“, durch ?Verfremdung und Interdisziplinaritaet“ ausgehend vom Widerspruch, ermoeglicht werden. Dabei wird jener philosophische Rahmen abgesteckt, in dessen Zentrum sich das epistemologische Konzept der ?Verfremdung“ befindet, die eine zentrale erkenntnisgenerierende Funktion hat. Kurt Greiner hat mit seinem ?Standardisierten Therapieschulendialog“ via ?Experimentelle Trans-Kontextualisation“ die Operationalisierung durch Widerspruch entwickelt. Durch Reflexion ueber die Naturwissenschaft, das Eigene und das Fremde aus philosophischer Sicht, wird in diesem Kontext ?The Field of Between“, die ?System-Externe Logik der Quantenphysik“ von Hisaki Hashi untersucht. Weiters geht es um den Begriff ?Aporon“ nach Herbert Pietschmann (die Theorie der Aporia), der dem Ansatz des japanischen Philosophen Kitar? Nishida, gleichzusetzen ist. Das Eigene und das Fremde haben eine interdisziplinaere Auseinandersetzung zur Folge. Hashi fuehrt in Ihrem Diskurs und Ihrer Uebersetzung Francisco Varelas Sichtweise von Cognitive Science und die psycho-physische Philosophie im Buddhismus ?Zur Phaenomenologie der Erfahrungen“ nach Haruhide Shiba aus. Erwartet wurde Varela zufolge eine eindeutig ?gruendliche wissenschaftliche Analyse, die exakt ausgearbeitet werden muss“, die vom transkulturellen Beitrag Shibas dargelegt werden konnte. Das Ziel dieser Arbeit liegt in der Darlegung und Bewusstmachung, dass das Forschungsprogramm des interdisziplinaeren Dialogs durch das epistemologische Konzept der ?Verfremdung“ ausgehend vom Widerspruch stattfinden muss.