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商品詳細
Takfir im militanten Salafismus : Der Staat als Feind.
・ISBN 978-90-04-37910-7 2019 hard EUR 126.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-90-04-41387-0
| 著者・編者 | Nedza, Justyna, |
|---|---|
| 出版社 | (Brill, NE) |
| 言語 | ENG |
| ニュース番号 | <653-L1773 653-L304> |
解説
With this work, Justyna Nedza presents the first comprehensive analysis of the theologically charged legal practice of "declaring someone an unbeliever" (takfir) in militant Salafist thought. Her investigation zooms in on the role of takfir in the formal legitimization of militant jihad against government institutions. Investigating both the Egyptian and Saudi Arabian case, Nedza demonstrates the importance of the regional context in shaping consistent legal arguments for the legitimacy of takfir of collectives. The careful analysis of the arguments of four selected militant Salafist authors brings out that this contextuality plays also a decisive role for the respective textual references, as well as shaping the conclusions drawn by the Egyptian and Saudi Arabian authors, respectively.
In dieser Arbeit praesentiert Justyna Nedza die erste umfassende Analyse der theologisch aufgeladenen Rechtspraxis des "Apostasievorwurfs" (takfir) im Milieu des militanten "Salafismus". Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der rechtlichen Begruendung von gewaltsamen Widerstand (?ihad) gegen staatliche Organe in muslimischen Mehrheitsgesellschaften, sowie die hiermit verbundene Ausweitung dieses Rechtsmittels vom Individuum auf Kollektive. Anhand der komparatistischen Untersuchung der Schriften von vier ausgewaehlten Autoren aus AEgypten und Saudi-Arabien zeigt Nedza, dass deren divergenter nationaler Kontext eine entscheidende Rolle sowohl fuer ihre jeweiligen textlichen Referenzrahmen als auch ihre entsprechenden Schlussfolgerungen spielt. Damit wird die bisher weithin akzeptierte These vom "Salafismus" als global einheitlichem Phaenomen auf den Pruefstand gehoben.
In dieser Arbeit praesentiert Justyna Nedza die erste umfassende Analyse der theologisch aufgeladenen Rechtspraxis des "Apostasievorwurfs" (takfir) im Milieu des militanten "Salafismus". Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der rechtlichen Begruendung von gewaltsamen Widerstand (?ihad) gegen staatliche Organe in muslimischen Mehrheitsgesellschaften, sowie die hiermit verbundene Ausweitung dieses Rechtsmittels vom Individuum auf Kollektive. Anhand der komparatistischen Untersuchung der Schriften von vier ausgewaehlten Autoren aus AEgypten und Saudi-Arabien zeigt Nedza, dass deren divergenter nationaler Kontext eine entscheidende Rolle sowohl fuer ihre jeweiligen textlichen Referenzrahmen als auch ihre entsprechenden Schlussfolgerungen spielt. Damit wird die bisher weithin akzeptierte These vom "Salafismus" als global einheitlichem Phaenomen auf den Pruefstand gehoben.