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Wissensklauseln im Unternehmenskaufvertrag

Wissensklauseln im Unternehmenskaufvertrag : Zur Risikoverteilung zwischen Kaeufer und Verkaeufer.

・ISBN 978-3-339-11014-5 Ppbk. EUR 88.90

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著者・編者Boisai, Sarah,
シリーズStudien zum Vertragsrecht
出版社(Kovac, GW)
出版年月2019
ページ数254 S.
言語GER
ニュース番号<653-1299 653-P2435>

解説

Diese Studie widmet sich der Frage, wie die vertragliche Risikoverteilung bei Unternehmenskaeufen durch Wissensklauseln geregelt bzw. beeinflusst wird. Im Rahmen von Unternehmenskaufvertraegen und diesen zugrundeliegenden Verhandlungsprozessen spielen Haftungsfragen eine erhebliche Rolle. Entwickelt sich das vertragsgegenstaendliche Zielunternehmen anders als erwartet, so ist die Frage, ob der Kaeufer (im Rahmen vereinbarter Garantiezusagen) vom Verkaeufer Schadensersatz verlangen kann, von entscheidender (wirtschaftlicher) Bedeutung. Dabei kann die Haftung im Konfliktfall entscheidend durch das beeinflusst werden, was eine der Vertragsparteien weiss oder wissen muss. Im Rahmen des abseits der gesetzlichen Regelungen geschaffenen privatautonom geregelten Haftungssystems erscheinen dabei Wissensklauseln, in welchen die Parteien festlegen, welcher aktuelle Wissensstand bei Verkaeufer und Kaeufer angenommen wird und welche rechtlichen Folgen an Wissen geknuepft sind, als wichtiges Element fuer die Haftungsbegruendung. Die praktische (wirtschaftliche) Relevanz solcher Klauseln liegt auf der Hand. Jedoch ist auch die wissenschaftliche Bedeutung nicht zu leugnen. Die Grundannahme, dass Wissen mit Macht gleichzusetzen ist, wird in der vorliegenden Arbeit vorangestellt und die Aufgabe des Rechts und von Vertraegen, diese Machtverteilung auszugleichen, dargestellt und beleuchtet. Als Teilaspekte der umfassenden Forschungsfrage, wie sich vertragliche Wissensklauseln im Unternehmenskaufvertrag auf die Risikoverteilung auswirken, werden unter anderem der Wissensbegriff innerhalb und ausserhalb der Rechtswissenschaft, die Zulaessigkeit vertraglicher Wissensklauseln, ihre Auslegung sowie die Wissenszurechnung analysiert und bewertet. Neben der Darstellung von Ansaetzen in der Literatur und Rechtsprechung wird insbesondere die oekonomische Analyse des Rechts herangezogen, um sich den einzelnen Problemen zu naehern, Loesungswege zu finden und Gesamtzusammenhaenge darzustellen.