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商品詳細
Die Regulierung von Ratingagenturen unter der aufsichtlichen Abkehr von externen Ratings in der europaeischen Bankenaufsicht.
・ISBN 978-3-339-10928-6 Ppbk. EUR 129.80
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| 著者・編者 | Bauerfeind, Tobias, |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Bank- und Kapitalmarktrecht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 484 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <653-1297 653-L1254> |
解説
Der Autor behandelt grundlegende Fragen des europaeischen Rechts hinsichtlich der aufsichtlich indizierten Verwendung von externen Ratings der (drei) grossen (US-) Ratingagenturen durch Kredit- und Finanzinstitute sowie sonstige Finanzmarktteilnehmer, um ihren aufsichtsrechtlichen Pflichten nachzukommen, namentlich vor allem der Ermittlung des Kreditrisikos und des aufsichtlichen Eigenkapitals. Die den Risikobewertungen zugrundeliegenden mathematischen Modelle sind jedoch nur funktional begrenzte Abbilder der Wirklichkeit. Problematisch wird es insbesondere dann, wenn diese durch die Marktteilnehmer oder aber die Bankaufsichtsbehoerden in ihrer Bedeutung verabsolutiert werden, da sie die Illusion der Beherrschbarkeit von Risiken wecken koennen. Durch ihre Einbindung in bankaufsichtsrechtliche Vorgaben haben externe Ratings in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Externe Ratings werden seit Basel II als Instrument und Indikator fuer die aufsichtliche Eigenkapitalhinterlegung und Risikobeurteilung von Kreditinstituten in der europaeischen Bankenaufsicht quasi-institutionalisiert. Das seit dem 20.6.2013 mit Inkrafttreten der nunmehr dritten Rating-Verordnung (CRA III) geltende regulatorische Umfeld auf EU-Ebene sieht Regelungen vor, mit welchen ein aufsichtsrechtlich bedingter ausschliesslicher oder automatischer Rueckgriff auf externe Ratings verhindert werden soll. Anhand dieser Vorgaben wird untersucht, welcher Massnahmen es (europarechtlich) bedarf, um die uebersteigerte Nutzung von externen Ratings zu aufsichtsrechtlichen Zwecken im Regulierungsregime der EU zu beseitigen. Hierfuer werden als wesentliche Ziele europaeischer Gesetzgebung insbesondere die aufsichtsrechtlich anerkannten Risikobewertungsmoeglichkeiten der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute, d.h. der Kreditrisikostandardansatz (KSA) und der auf internen Ratings basierende Ansatz (IRB-Ansatz), eingehend besprochen und analysiert. Auf europaeischer Ebene muss es gelingen, einerseits den KSA von der Abhaengigkeit externer Ratings zu loesen und andererseits den IRB-Ansatz vergleichbarer und transparenter zu machen. Schliesslich unterbreitet der Verfasser einen Vorschlag zur aufsichtlichen Abkehr von externen Ratings in der europaeischen Bankenaufsicht.