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商品詳細
Neuere Transformationen der Kantischen Kategorien-Deduktion. カントのカテゴリーの演繹の近年の変化
・ISBN 978-3-339-10866-1 Ppbk. EUR 64.80
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★★★
| 著者・編者 | Sicheneder, Markus, |
|---|---|
| シリーズ | BOETHIANA - Forschungsergebnisse zur Philosophie |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 100 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <653-79 653-P160> |
解説
Die transzendentale Deduktion der Kategorien gilt als Herzstueck der Kantischen Transzendentalphilosophie. Sie faszinierte schon zu Kants Lebzeiten Zeitgenossen und Kritiker. In den 1960er Jahren, sind es die Auseinandersetzungen mit den englischen Autoren Peter F. Strawson und Jonathan Bennett und ihren Standardwerken ?The Bounds of Sense“ (1966) und ? Kant’s Analytic“ (1966), die die Diskussion und die Entwicklung einer ganzen Generation der ‘Philosophischen-Moderne’ praegten und dominierten. Auch in den 80er Jahren fokussierte sich die Gegenwartsphilosophie erneut auf das Deduktion-Kapitel. Es erscheint daher lohnenswert, sich noch einmal mit den verschiedenen Schwerpunkten ihrer Argumentationen auseinanderzusetzen und die Ideen der Autoren Revue passieren zu lassen. Dabei zeigt sich, wie grundlegend und zeitlos Kant und seine Denkart bis heute anzusehen sind. Er wirkt zum einen als konkreter Leitfaden eines Transzendentalphilosophischen Argumentierens wie auch als klare Abgrenzung, die nicht nur zur Negierung, sondern zu einer Art Neuorientierung philosophischer Argumente gefuehrt hat. Die ‘modernen’ Autoren sind in dieser Hinsicht alle ihre eigenen Wege gegangen unter dem Leitgedanken, wie Erkenntnis und Wahrheit in Sprache zu bringen sind. Ihre Interpretationen wurden zur Grundlage von vielfaeltigen Varianten und Theoremen, die sich in der Sprachanalytik und Ontologie verselbststaendigt haben. Kant ist damit immer noch aktuell, ? ja man kann sagen, in der Auseinandersetzung mit ihm, noch am Werk. Trotz des durch die Moderne entstandenen Autoritaetsverlustes der Philosophie, durch die Spezifizierung ihrer Fachgebiete und der Technisierung des Denkens ueberhaupt, kann sich niemand dem konstruierenden Ich des Kantischen Denkens entziehen... Ein Beispiel sind hierfuer die Werke von P.F. Strawson (?The Bound of Sense“ 1966), die mit Hilfe von Thomas Grundmanns Dissertation ?Analytische Transzendentalphilosophie“ von 1992, sowie die Werke Jonathan Bennetts (?Kant’s Analytic“, 1966), die mit Hilfe der Dissertation Reinhold Aschenbergs, ?Sprachanalyse und Transzendentalphilosophie“ (1981), interpretativ vorgestellt werden. Den Schlusspunkt bilden die Ueberlegungen Wolfgang Beckers in ?Selbstbewusstsein und Erfahrung“, 1984, und Dieter Henrichs in ?Identitaet und Objektivitaet“ von 1976.