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商品詳細

Schweigende Denker - Sprachlosigkeit und Sprachskepsis bei Martin Heidegger und Martin Buber

Schweigende Denker - Sprachlosigkeit und Sprachskepsis bei Martin Heidegger und Martin Buber : Annaeherungen an das Unsagbare. Nebst einer Geschichte des (philosophischen) Schweigens von Enheduanna bis Max Picard.

・ISBN 978-3-339-10978-1 Ppbk. EUR 139.80

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著者・編者Stamm, Peter,
シリーズBOETHIANA - Forschungsergebnisse zur Philosophie
出版社(Kovac, GW)
出版年月2019
ページ数722 S.
言語GER
ニュース番号<652-3415 652-L187>

解説

Martin Buber und Martin Heidegger sind schweigende Denker, weil sie in ihren Werken das Schweigen als Argument und als philosophisches Ausdrucksmittel kontinuierlich verwenden. Sie sind emblematische Protagonisten einer sehr alten Schweigetradition und werden in diesem Buch als herausragende Exegeten einer Schweigekultur und Schweigehermeneutik identifiziert und bewertet. Das Buch zeigt, dass Heidegger und Buber das Schweigen notwendig brauchen, um ihre Philosophie und ihr Denken sinnvoll begruenden und gestalten zu koennen, es strukturiert ihr Werk massgeblich. Die Geschichte des philosophischen Schweigens, in die die Mikrogeschichten von Heidegger und Buber eingebettet sind, erzaehlt von der ars silendi als einer anderen Geschichte der Philosophie, einer anderen Art des Verhaeltnisses von Sprache und Welt, einer anderen Art und Weise der Rede, einer anderen Perspektive des Sprechens. Das Schweigephaenomen als philosophisches Organon hat seine Urspruenge in der Literatur, der Dichtung und deren symbolischen Vorformen. Schweigen war damit schon seit Beginn des Denkens und der Sprache Darstellung von Wirklichkeit und Goettlichkeit und zugleich religioeses Kommunikationsmittel, war Ontologem und Theologem. Es spricht sich dann als Philosophem u.a. in mystischen, gnostischen, pythagoraeischen, platonischen und neuplatonischen Zusammenhaengen aus, es ist Teil vieler monastischer, kultischer, sozialer und hermetischer Traditionen. Schweigen zeigt sich als jahrtausendealte Handlungsmethode der Sprachskepsis und der Wortvermeidung. Seine Vorgeschichte spricht vom wortlosen Staunen, vom impliziten Wissen, von einer sprachtranszendenten Lebenswelt und als dauerhafter Subtext ueber die Unsagbarkeit, von der sich nicht sprechen laesst. Werner Beierwaltes hat 1965 in seinem Proklos-Buch eine Geschichte des Schweigens als Desiderat bezeichnet. Dieses Buch ist eine kurzgefasste Realisation dieses Wunsches.