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商品詳細
Drittfinanzierte Anlagegeschaefte und Rechte des Anlegers gegenueber der Bank. 第三者金融による投資取引と 銀行に対する投資家の権利
・ISBN 978-3-339-11008-4 Ppbk. EUR 99.80
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| 著者・編者 | Rebhan, Rainer, |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Bank- und Kapitalmarktrecht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 390 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <652-L1572 652-P3307> |
解説
Der Autor untersucht ? entsprechend der Themenstellung ? Anlagegeschaefte, zu deren Finanzierung der Anleger eine Bank einschaltet. Es geht also nicht um den drittfinanzierten Erwerb von Verbrauchs- oder Konsumguetern, im Vordergrund steht vielmehr der Erwerb von Kapitalanlagen im Allgemeinen, von Immobilien sowie von Beteiligungen etwa an einem Fonds oder an einer Publikumsgesellschaft. In Ermangelung eigenen Kapitals und/oder aus steuerlichen Gruenden schaltet der Anleger einen Finanzierer ein, so dass ein Dreipersonenverhaeltnis mit zwei zugrundeliegenden bilateralen Vertraegen entsteht. Vor diesem Hintergrund ist Kapitel 1 den drittfinanzierten Anlagegeschaeften gewidmet, wobei zunaechst die in Betracht kommenden Anlagegeschaefte (A.) und sodann die verschiedenen Finanzierungsformen (B.) umfassend dargestellt werden. In einem weiteren Abschnitt (C.) erfolgt eine Beschreibung und Analyse der rechtlichen Besonderheiten, die sich daraus ergeben, dass es sich bei drittfinanzierten Geschaeften um verbundene Vertraege handelt, fuer die der Gesetzgeber bei Verbraucherbeteiligung zahlreiche Sonderregelungen geschaffen hat. In Kapitel 2 werden die Rechte des Anlegers gegenueber der ausschliesslich finanzierenden Bank untersucht, wenn das vom Darlehensvertrag eigentlich rechtlich unabhaengige Anlagegeschaeft mit einem Dritten fehlgeschlagen ist. Nach allgemeinen Vorerwaegungen (A.) werden neben den denkbaren Widerrufskonstellationen (B.) und neben der Haftung der lediglich kreditgebenden Bank u.a. Nichtigkeits- und sonstige Unwirksamkeitsgruende (E.), die Haftung aus Delikt (G.) und das Rechtsinstitut der Verwirkung analysiert. Das mit ?Analysierende Betrachtung“ ueberschriebene 3. Kapitel wendet sich neueren Entwicklungen in der Legislative und in der Rechtsprechung zu und beleuchtet auch kurz die wissenschaftliche Diskussion zur Einheitstheorie sowie zur Trennungstheorie. Das Buch schliesst mit einem Fazit, das aus einer Zusammenfassung (A.), einem Ausblick (B.) und einer Schlussbemerkung (C.) besteht. Als wesentliche Erkenntnisse und Thesen der Studie koennen folgende Gesichtspunkte hervorgehoben werden: Zum einen die Ausfuehrungen ueber die zentrale Rolle des Widerrufsrechts bei Erwerbs- und Anlagegeschaeften sowie der Aspekt des Missbrauchs dieses Rechts, dem mit der Befristung und Verwirkung zu begegnen sei. Zum anderen die Feststellung, dass bei der Finanzierung von Finanzinstrumenten und Immobilien die guenstigen Verbundregeln kaum Anwendung finden. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die Diskussion, ob zu den zum Ausschlusstatbestand des Paragr. 358 Abs. 5 BGB zaehlenden Finanzinstrumenten auch die kreditfinanzierte Investition in Personengesellschaften zu rechnen ist.