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商品詳細

Verbreitung digitaler Inhalte unter Zugrundelegung des Erschoepfungsgrundsatzes am Beispiel von E-Books.

Verbreitung digitaler Inhalte unter Zugrundelegung des Erschoepfungsgrundsatzes am Beispiel von E-Books. デジタルコンテンツの頒布 -消尽原則を踏まえて:電子書籍を例に-

・ISBN 978-3-339-10716-9 Ppbk. EUR 86.80

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著者・編者Maaß, Danielle,
シリーズSchriften zum Medienrecht
出版社(Kovac, GW)
出版年月2019
ページ数194 S.
言語GER
ニュース番号<652-L1162 652-L1590>

解説

Die unkoerperliche Verwertung digitaler Gueter wie E-Books und Musikdateien gehoert laengst zu einem modernen Nutzerverhalten. Es werden digitale Dateien aus dem Internet heruntergeladen, Musikdateien in die Cloud geladen und Filme gestreamt. Wie sind diese Verwertungshandlungen einzuordnen? Im Besonderen sollen hier die unkoerperlichen Verbreitungshandlungen digitaler Inhalte untersucht werden. Aber wie lassen sich digitale Inhalte qualifizieren und was sind unkoerperliche Verbreitungshandlungen? Die zentrale Forschungsfrage der digitalen unkoerperlichen Verwertung eroeffnet die Problematik, ob der Erschoepfungsgrundsatz fuer diese Faelle ueberhaupt Anwendung finden kann. So behandelt die Erschoepfungslehre ihrem Ursprung nach schliesslich eine koerperliche Werkverbreitung. Seit der UsedSoft-Rechtsprechung steht dieses Dogma zumindest offen zur Diskussion. Der EuGH entschied, dass ein Recht auf Verbreitung der Kopie eines Computerprogramms dann erschoepft sei, wenn der Inhaber des Urheberrechts gegen Zahlung eines Entgelts auch ein Recht eingeraeumt habe, diese Kopie ohne zeitliche Begrenzung zu nutzen. Aber lassen sich koerperliche Werke mit lediglich digital vorliegenden Werken vergleichen? Ist eine E-Book-Datei letztlich genau so zu behandeln wie ein physisches Buch? Untersucht wird, ob der Erschoepfungsgrundsatz gar analog angewendet werden darf. Eine oekonomische Perspektive untermauert die anhaltende Brisanz des Themas und eroeffnet wirtschaftliche Vor- und Nachteile einer Uebertragung der Erschoepfungswirkung auf digitale unkoerperliche Werke. Auch die Rechtsnatur der Ueberlassung digitaler Inhalte spielt dabei eine Rolle. So stehen neben der Anwendung des Kaufrechts auch die Miete oder die Leihe zur Diskussion. Aspekte schuldrechtlicher und dinglicher Weiterveraeusserungsverbote kleiden die Thematik abschliessend in vertraglicher Hinsicht aus. Die Problemstellung laedt ein zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Urheberrecht inmitten einer wachsenden Informationsgesellschaft.