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商品詳細
Grundrechtsschutz vor informationeller Selbstgefaehrdung in sozialen Netzwerken.
・ISBN 978-3-339-10858-6 Ppbk. EUR 88.90
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| 著者・編者 | Lee, Kwon II, |
|---|---|
| シリーズ | Verfassungsrecht in Forschung und Praxis |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 232 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <652-1312 652-L1161> |
解説
Soziale Netzwerke oeffnen Chancen und bergen aber auch Risiken. Sie koennen nicht nur als ein wirksames Mittel zur Selbstdarstellung bzw. freien Persoenlichkeitsentfaltung oder Kommunikation mit anderen funktionieren, sondern auch wesentlich zur oeffentlichen Meinungsbildung beitragen. Zugleich rufen sie vielfaeltige Gefaehrdungslagen, die grundrechtlich zu diskutieren sind, hervor. Insbesondere bei der Nutzung sozialer Netzwerke besteht das Kernproblem des Privatheitsschutzes. Personenbezogene Daten werden von Nutzern freiwillig in selbstbestimmter oder nicht selbstbestimmter Weise preisgegeben, und dadurch koennen viele Bedrohungen fuer den Schutz der Privatheit entstehen. Naemlich gehen die Gefahren von Nutzern selbst aus. Gleichzeitig stellt diese informationelle Preisgabe als ein selbstgefaehrdendes Verhalten grundrechtlich geschuetzte Freiheitsausuebung dar, weil das Grundrecht die Befugnis des Einzelnen gewaehrleistet, grundsaetzlich selbst ueber die Preisgabe und Verwendung seiner persoenlichen Daten zu bestimmen. Wie ist das informationelle selbstgefaehrdende Verhalten von Nutzer sozialer Netzwerke grundrechtlich zu behandeln? Wie kann der Staat auf dieses Preisgabeverhalten der Buerger reagieren? Sollen die Nutzer vor ihrem dummen und irrationellen Verhalten geschuetzt werden, d.h. soll der Staat der Staat verpflichtet sein, sie vor sich selbst zu schuetzen? Wenn ja, wie die staatlichen Massnahmen zur Verhinderung informationeller Preisgabe, die die Erfuellung staatlicher Schutzpflicht und zugleich den Eingriff in die Grundrechte der Nutzer darstellen, verfassungsrechtlich gerechtfertigt werden koennen. Oder gibt es bestimmte Faelle, in denen staatliche Interventionen zum Schutz der Privatheit von Nutzern erforderlich sind, trotzdem die Entscheidungsautonomie der Nutzer respektiert werden soll. Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Schrift und des Weiteren werden die rechtfertigbaren Massnahmen zur Verhinderung bestimmter informationeller Preisgabe herausgearbeitet.