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商品詳細
Der Untergang der Adelsrepublik Ragusa-Dubrovnik 1797 - 1816.
・ISBN 978-3-339-10986-6 Ppbk. EUR 88.90
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★★★
| 著者・編者 | Lacmanovic-Heydenreuter, Haira, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 254 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <651-3288 651-P6438> |
解説
agusa-Dubrovnik gehoerte neben Venedig und Genua zu den wichtigsten und reichsten Seerepubliken im Mittelmeerraum. Das Sagen hatte in der unter formaler Oberhoheit des Osmanischen Reiches stehenden Republik der Adel. Beeindruckend waren das Netzwerk an konsularischen Vertretungen und die wirtschaftliche Macht der Flotte, besonders Ende des 18. Jahrhunderts. Wie Venedig wurde dann auch Ragusa-Dubrovnik ein Opfer der Expansionspolitik Napoleons. Frankreich besetzte Ragusa-Dubrovnik im Jahre 1806 und annektierte es 1808. Eine bedeutende Rolle bei der Liquidierung der Seerepublik spielte der franzoesische General Marmont, der dann von Napoleon zum Herzog von Ragusa ernannt wurde. Nicht zu vergessen ist dabei, dass Ragusa-Dubrovnik fuer Napoleons Orientpolitik strategisch von Bedeutung war. Nach dem Ende Napoleons gelang es Ragusa-Dubrovnik trotz aller Bemuehungen nicht, wieder selbstaendig zu werden. Wie Venedig wurde es auf dem Wiener Kongress der Habsburger Monarchie zugeschlagen. Die Untersuchung der Suedosteuropa-Historikerin Haira Lacmanovi?-Heydenreuter beschreibt zunaechst die seit dem Mittelalter entstandene komplizierte Verfassung der Republik Ragusa-Dubrovnik, die 1667 durch ein verheerendes Erdbeben getroffen wurde. Schwerpunkt sind dann die dramatischen letzten Jahre ihrer Existenz. Besonders ausfuehrlich werden die Bemuehungen der Republik geschildert, sich seit 1806 der Franzosen und dann der Russen zu erwehren, die zusammen mit den Montenegrinern die Stadt belagerten und dabei das Hinterland der Stadt Dubrovnik mit ihren Adelsvillen voellig zerstoerten. Von diesem Ereignis hat sich die schliesslich 1808 von Frankreich annektierte Stadt nie mehr wieder erholt. So wurde sie zur leichten Beute Oesterreichs auf dem Wiener Kongress. Das Werk ist ein wichtiger Beitrag zu einem weitgehend unbekannten Kapitel der napoleonischen Zeit.