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Buerger gegen Hitler: Vorgeschichte, Aufbau und Wirken des bayerischen "Sperr-Kreises".

Buerger gegen Hitler: Vorgeschichte, Aufbau und Wirken des bayerischen "Sperr-Kreises". ヒトラーに対する市民

・ISBN 978-3-525-31071-7 Geb. EUR 85.00

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著者・編者Limbach, Manuel,
シリーズSchriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
出版社(Vandenhoeck, GW)
出版年月2019
ページ数584 S.
言語GER
ニュース番号<651-3219 651-L2816>

解説

Der "Sperr-Kreis" war ein buergerlicher Widerstandskreis gegen den Nationalsozialismus in Bayern. In der Widerstandsforschung wurde er bisher nur am Rande behandelt. Die Untersuchung der Urspruenge, Motive und Ziele der Gruppe erfolgt auf umfassender Quellengrundlage. Eine Mischung aus individual- und kollektivbiographischem Zugang macht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der etwa 66 Mitglieder der Widerstandsgruppe deutlich. Das Ziel des Widerstandskreises war der Aufbau einer "Auffangorganisation" fuer die Zeit nach dem Untergang des "Dritten Reiches" in Bayern. Seine Fuehrungsriege der ehemalige Bayerische Gesandte in Berlin, Franz Sperr, sowie die frueheren Weimarer Reichsminister Otto Gessler und Eduard Hamm stand frueh mit dem bayerischen Kronprinzen Rupprecht in Verbindung, der im Falle des Zusammenbruchs als Integrationsfigur an die Spitze Bayerns treten sollte. Zur Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung trat man mit geeigneten Persoenlichkeiten aus Militaer, Polizei, Justiz, Verwaltung und Wirtschaft in Kontakt. Im Verlauf des Krieges nahm der Kreis mit dem westlichen Ausland sowie mit anderen Widerstandsgruppen Fuehlung auf. So geriet er in das Fahrwasser des gescheiterten Attentats vom 20. Juli 1944, in dessen Folge seine fuehrenden Koepfe verhaftet wurden. Sperr wurde hingerichtet, Hamm verlor sein Leben im Gefaengnis. Doch sollte ein Grossteil der ehemaligen Mitglieder der Gruppe den Krieg ueberleben und sich am Wiederaufbau und der Rueckkehr zum Rechtsstaat beteiligen.