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商品詳細
Krieg und Zwangsmigration in Südosteuropa 1940 - 1950 : Pläne, Umsetzung, Folgen. 南東欧における戦争と強制移民 1940~50年
・ISBN 978-3-515-11676-3 Geb.
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★★★
| 著者・編者 | Beer, Mathias (Hrsg.), |
|---|---|
| シリーズ | Schriftenreihe des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde |
| 出版社 | (F. Steiner, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 288 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <651-2668 651-3280> |
解説
Krieg und Zwangsmigrationen stehen in einem wesentlichen Zusammenhang. Auch in den Staaten Südosteuropas existierten zwar schon vor dem Zweiten Weltkrieg Pläne für ethnic bzw. social engineering unter nationalstaatlicher Flagge: Aber erst der Krieg schuf die Rahmenbedingungen, um sie auch umzusetzen. Vertreiben, Verschieben, Ausweisen, Umsiedeln und Austauschen von Minderheiten, also ethnische Säuberungen im großen Stil bis hin zum Genozid, waren die Folge. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes verdeutlichen in ihren Beiträgen den Stellenwert des Krieges als zentrale Voraussetzung, als Motor und Kontext für Gewaltmigrationen. Darüber hinaus werden Planungen und Praxis der Zwangsmigrationen in den einzelnen Staaten zueinander in Beziehung gesetzt sowie Zwangsmigration und Genozid voneinander abgegrenzt. Die Staatsgrenzen übergreifende Perspektive verdeutlicht, dass gerade Südosteuropa ein Hotspot der Zwangsmigrationen im Jahrzehnt zwischen 1940 und 1950 war.