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商品詳細
Die Freiheit des Beschuldigten vom Zwang zur Selbstbelastung: Ueber den Begruendungszusammenhang von Mitwirkungsfreiheit und Strafverfahrenseingriff. 被疑者の自己負罪の強制からの自由
・ISBN 978-3-16-156714-8 Ln. EUR 109.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-156716-2
| 著者・編者 | Rösinger, Luna, |
|---|---|
| シリーズ | Studien und Beiträge zum Strafrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | XIX, 335 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <650-1357 650-P2406> |
解説
Luna Roesinger untersucht die Freiheit des Beschuldigten vom Zwang zur Selbstbelastung auf Grundlage einer freiheitlichen Rechtsphilosophie. Dabei wird die Legitimitaet des Strafverfahrens nicht als selbstverstaendlich vorausgesetzt; das Verfahren an sich wird vielmehr als derjenige Eingriff verstanden, der dem Beschuldigten gegenueber vorrangig gerechtfertigt werden muss. In Auseinandersetzung mit der Strafbegruendung, der verfassungsrechtlichen Eingriffsdogmatik und den Prinzipien der Aufopferungshaftung entwirft die Autorin eine Strafverfahrenstheorie, die auf dem Gedanken der Teilhabe und der Solidaritaet gruendet. Das Verhaeltnis wechselseitiger Anerkennung, in dem die Buerger zueinander wie auch zum Staat stehen, wird im Strafverfahren demnach nur dann gewahrt, wenn dem Beschuldigten eine umfassende Berechtigung zur Distanz von dem ihn ausgrenzenden Verfahren zugesprochen wird. Dieses Strafverfahrensverstaendnis wirkt sich unmittelbar auf die konkreten Rechtspositionen des Beschuldigten bezueglich seines Mitwirkungsverhaltens aus.Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis 2019 der Rechtswissenschaftlichen Fakultaet der Universitaet zu Koeln ausgezeichnet.