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商品詳細
Islam und Identitaetspolitik: Die Funktionalisierung der "Tuerkenfrage" bei Melanchthon, Zwingli und Jonas.
・ISBN 978-3-16-155364-6 Ln. EUR 104.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-156246-4
| 著者・編者 | Spankeren, Malte van, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur historischen Theologie |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2018 |
| ページ数 | 360 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <648-L312 648-P655> |
解説
Seit seinen Anfaengen hat der Islam das Interesse christlicher Autoren auf sich gezogen. In diesem Zusammenhang kommt der Reformationszeit eine erhebliche Bedeutung fuer die christliche Islamwahrnehmung zu.Der Umgang der Reformatoren mit dem Islam laesst sich durch die Kurzformel "Islam und Identitaetspolitik" auf den Punkt bringen. Denn sie funktionalisierten die militaerischen Erfolge der von ihnen "Tuerken" genannten Osmanen, um ihre eigene Abgrenzung von der altglaeubigen Mehrheitsgesellschaft argumentativ zu unterstuetzen.Malte van Spankeren analysiert anhand von Ph. Melanchthon, H. Zwingli und J. Jonas erstmals auf Grund einer aussagekraeftigen Quellenbasis, mit welchen Argumenten der Islam als Mittel der Distanzierung eingesetzt wurde, auf welche Weise eigene theologische Positionsbildungen mithilfe der "Tuerkenfrage" pointiert wurden und welche, die protestantische Islamwahrnehmung langfristig praegenden, Schwerpunkte dabei ausgebildet worden sind. Damit leistet er einen weiterfuehrenden Beitrag zur Geschichte der christlich-muslimischen Beziehungen, und fuehrt zugleich den Begriff der "Identitaetspolitik" in die kirchengeschichtliche Forschung neu ein.