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商品詳細

Jeder Buerger Soldat: Juden und das polnische Militaer (1918 - 1939).

Jeder Buerger Soldat: Juden und das polnische Militaer (1918 - 1939). ユダヤ人とポーランド軍 1918~39年

・ISBN 978-3-525-37054-4 Geb. EUR 70.00

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著者・編者Henschel, Christhardt,
シリーズSchriften des Simon-Dubnow-Instituts
出版社(Vandenhoeck, GW)
出版年月2024
ページ数464 S.
言語GER
ニュース番号<641-2805 641-L3363>

解説

Das polnische Militaer war wie kaum eine andere Institution an der Gruendung und Ausgestaltung der Zweiten Polnischen Republik beteiligt. Ob und in welchem Masse Staatsbuerger, die nicht der polnischen Mehrheitsgesellschaft angehoerten, Zugang zu den Streitkraeften erhalten sollten, war umstritten. Besonders deutlich trat das Spannungsverhaeltnis zwischen der allgemeinen Wehrpflicht und dem Nationalisierungsanspruch der Armee im polnisch-juedischen Verhaeltnis zutage. Es war gepraegt von der Gleichzeitigkeit aus Ablehnung und Kooperation, Ausschluss und Inkorporation. Dies spiegelte sich sowohl im militaerischen Alltag als auch in der Erinnerungskultur wider. Christhardt Henschel macht diese ebenso vielschichtige wie widerspruechliche Beziehung sichtbar. Zugleich zeigt er, dass der Umgang des polnischen Militaers mit seinen juedischen Wehrpflichtigen stellvertretend fuer die Minderheitenpolitik der sich nach dem Zerfall der imperialen Vorkriegsordnung konstituierenden Republik steht. Dabei wird der starke Einfluss nationaler Gedaechtnisnarrative und normativer Vorstellungen des 19. Jahrhunderts deutlich, die die Aushandlungsprozesse um Fragen der Emanzipation, Gleichberechtigung und nationalen Zugehoerigkeit der juedischen Bevoelkerung bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges begleitet hat. Auf diese Weise entsteht ein differenziertes Bild des polnisch-juedischen Verhaeltnisses zwischen 1918 und 1939.