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商品詳細
Der "germanische" Code civil: Zur Wahrnehmung des Code civil in den Diskussionen der deutschen Oeffentlichkeit. ドイツの公共性における議論での フランス民法典の認知
・ISBN 978-3-16-155219-9 2017 Brosch. EUR 74.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-160431-7
| 著者・編者 | Peters, Verena, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| ページ数 | 280 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <640-1014 640-P2271> |
解説
Den modernen Leser duerfte die These, dass der Code civil germanisches Recht sein soll, ueberraschen. Nichtsdestotrotz wurde dies auf deutscher Seite schon fast seit der Einfuehrung des Code civil im Jahre 1804 vertreten. Auch heute findet sich diese Idee noch in einzelnen Publikationen wieder. Verena Peters untersucht die Idee eines "germanischen Code civil" in Deutschland ueber einen Verlauf von ca. zweihundert Jahren diskursanalytisch. Hierbei wird analysiert, wie diese These entstand, begruendet wurde, sich veraenderte, in welchem Kontext sie vertreten wurde und besonders zu welchen Ergebnissen sie fuehrte, mit einem Schwerpunkt auf der Nutzbarmachung in rechtspolitischen Fragen. Die These schwankte zwischen ernsthafter wissenschaftlicher Auseinandersetzung und Geschichtspropaganda. Der "germanische" Code civil konnte dabei Grundlage fuer ganz verschiedene Ausfuehrungen sein - von Appellen an die Voelkerfreundschaft bis zu rassistischen Beitraegen zur nationalsozialistischen Rechtserneuerung.