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Ereigniskritik: Zu einer Grundfigur der Moderne bei Kant.

Ereigniskritik: Zu einer Grundfigur der Moderne bei Kant. 出来事の批判-カントによる近代の基本形

・ISBN 978-3-11-049998-8 Geb. EUR 164.95

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-11-049793-9

著者・編者Espinet, David,
シリーズDeutsche Zeitschrift für Philosophie, Sonderband
出版社(de Gruyter, GW)
出版年月2017
ページ数250 S.
言語GER
ニュース番号<640-61 640-P142>

解説

Der Begriff des Ereignisses wird in der philosophischen Moderne so zentral wie kontraer entwickelt. Naturalistische und antinaturalistische Auffassungen des Ereignisses stehen sich, meist entlang des "continental divide", bis heute antinomisch gegenueber. Waehrend auf Seiten der analytischen Philosophie ein Ereigniskonzept kausal volldeterminierter Geschehnisse vorherrschend ist, zielt die (post)phaenomenologische Kontinentalphilosophie auf ein tendenziell antinaturalistisches Ereigniskonzept der radikalen Indetermination und Diskontinuitaet bzw. Alteritaet. Mit einer an Kant (und dessen fuer die Moderne gueltige Diagnose einer fundamentalen Ereignisantinomie) gewonnen Ereigniskritik argumentiert vorliegende Studie sowohl gegen die naturalistische Trivialisierung des Ereignisses als auch gegen dessen antinaturalistische, letztlich idealistische Hyperbolisierung. Stattdessen wird fuer einen kritischen Realismus des Ereignisses argumentiert, welcher die Vertraeglichkeit von Indetermination und Determination konsistent konzeptualisiert. Gezeigt wird, dass Normativitaet auf epistemischer, ethischer und aesthetischer Ebene kontingenzsensibel gedacht werden kann, ohne dass deshalb doch der Anspruch auf objektive Verbindlichkeit aufzugeben ist.