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Die Kognitionsbefugnis ueber Zurueckbehaltungsrechte im internationalen Zivilverfahrensrecht.

Die Kognitionsbefugnis ueber Zurueckbehaltungsrechte im internationalen Zivilverfahrensrecht.

・ISBN 978-3-16-154684-6 Brosch. EUR 69.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-154946-5

著者・編者Junge, Wolfgang,
シリーズStudien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
出版社(Mohr, GW)
出版年月2018
ページ数240 S.
言語GER
ニュース番号<636-L1252 636-L1437>

解説

Die Kognitionsbefugnis des Gerichts, also die Reichweite seiner Entscheidungsbefugnis, ist im internationalen Zivilverfahrensrecht von erheblicher praktischer Bedeutung. Ein Gericht darf grundsaetzlich ueber saemtliche vom Klagebegehren beruehrte Fragen unabhaengig davon entscheiden, ob sie im Wege des Klagangriffs oder vom Beklagten durch eine Einrede aufgeworfen werden. Ungeklaert ist allerdings, ob ein Gericht auch ueber ein Zurueckbehaltungsrecht entscheiden darf, wenn dem angerufenen Gericht die internationale Zustaendigkeit fuer die eingewendete Gegenforderung fehlt, die Forderung also vor diesem Gericht nicht aktiv eingeklagt werden koennte. Judikatur und Schrifttum begnuegen sich bislang mit dem Hinweis auf die bei der Aufrechnung geltenden Grundsaetze. Wolfgang Junge wendet sich gegen diese herrschende Meinung und entwickelt ein von der Parallele zur Aufrechnung losgeloestes Modell fuer die Kognitionsbefugnis ueber Zurueckbehaltungsrechte.