株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Intensitaet und Realitaet : Systematische Analysen zur Problemgeschichte von Gradualitaet, Intensitaet und quantitativer Differenz in Ontologie und Metaphysik.
商品詳細
Intensitaet und Realitaet : Systematische Analysen zur Problemgeschichte von Gradualitaet, Intensitaet und quantitativer Differenz in Ontologie und Metaphysik.
・ISBN 978-3-11-034484-4 2015 Geb. EUR 164.95
¥44,090.- (税込) ※(※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。
電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-11-034514-8
| 著者・編者 | Kisser, Thomas / Leinkauf, T. (Hrsg.), |
|---|---|
| 出版社 | (de Gruyter, GW) |
| ページ数 | 302 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <625-L78> |
解説
Identitaet und Differenz bilden ein zentrales Thema der Philosophie. Seit Beginn der Metaphysik steht neben dem Modell der substantiellen Differenz, das Seiendes gemaess dem Kriterium einer nicht-akzidentellen, durch ideale Selbstgleichheit gekennzeichneten Form (wie etwa Platons Idee) denkt, als grundsaetzlich alternative Moeglichkeit das Modell einer "quantitativen Differenz". Dieses gestattet es, Unterschiede an einem Seienden herauszuheben, die durch bestimmte Intensitaet oder durch einen je bestimmten Grad einer einheitlichen Qualitaet (etwa Bewegung, Waerme, Licht) entstanden sind. Im Zuge der Diskussionen um die exakte Bestimmung sinnenfaelliger Differenzen an bestimmten Koerpern im spaeten Mittelalter und der Aufnahme dieser Debatte in der Fruehen Neuzeit und der Moderne gewinnt diese Konzeption trotz nachhaltiger Kritik immer mehr an Bedeutung. Die theologische Begrifflichkeit der Univozitaet etwa, die sich gegen das Analogie-Konzept (der thomistischen Schule) richtet und den Begriff des Seins in gleicher Weise Gott und den Geschoepfen zuspricht, unterscheidet dieses allgemeine Sein nur dem Grade nach. Die physikalische Konzeption des Raumes bestimmt das Kontinuum als Struktur der physikalischen Wirklichkeit im Sinne eines "dreifach Erstreckten" und bestimmt die Differenzen innerhalb dieses allgemeinen Raumes quantitativ. Die philosophische Theorie der fundamentalen Qualitaeten wie Denken oder Ausdehnung begruendet eine neue Form des a priori und sucht nicht-substantielle Formen der Autonomie. Mit der neuen Bedeutung der graduellen Differenzen ergibt sich auch eine Rueckwirkung auf die substantiale Differenz: In der Moderne zeigt sich Wirklichkeit nicht mehr als Substanz, sondern als Intensitaet, die sich als Selbstbezug manifestiert. Untersucht werden Konzeptionen von der Antike bis zur Gegenwart, von Platon bis zu Deleuze.