株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Soziokulturelle Präferenzen als Grenze des Marktes : Lotterieregulierung im Unionsrecht.
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解説
Im Binnenmarkt geraten kulturelle Eigenheiten der Mitgliedstaaten haeufig aus dem Blick. Die Rechtfertigung von Markthindernissen gelingt im Wesentlichen durch das Argument, Marktunvollkommenheiten bekaempfen zu wollen. Regulierungen, die ein grosses symbolisches Gewicht fuer das gute und richtige Zusammenleben innerhalb der Gesellschaft besitzen, werden marktaffin umformuliert; in diesem UEbersetzungsprozess gehen soziale und kulturelle Bedeutungen verloren. Eine stabile Grenze des Marktes koennte stattdessen durch die selbstbewusste Plausibilisierung soziokultureller Praeferenzen der Mitgliedstaaten markiert werden. Dieser Vorschlag wird am Beispiel der Lotterieregulierung, die durch einen reichen genealogischen, religioes gepraegten und moralisch sensiblen Kontext gepraegt ist und sich durch die Logik des Marktes und seiner Unvollkommenheiten nicht ausloten laesst, durchgespielt.