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Der Einzelne im Spannungsfeld von Teleologie und Deontologie in der Rechtsprechung des EuGH : Zugleich ein Beitrag zur Folgenorientierung bei der Auslegung der Vertraege. 欧州司法裁判所判例における目的論と 義務論の緊張の場における個人
・ISBN 978-3-16-153525-3 Brosch. EUR 104.00
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| 著者・編者 | Göke, Morten, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zum europäischen und deutschen Öffentlichen Recht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2015 |
| ページ数 | 500 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <620-1430> |
解説
Wie entscheiden Richter, wenn ihnen das Gesetz Freiraeume laesst? Die Antwort ist einfach: Sie entscheiden wie jeder andere Mensch auch, der vor der Frage nach der Richtigkeit einer zu treffenden Entscheidung steht. Sie koennen ihre Entscheidung an den Folgen, die mit ihrer Entscheidung verbunden sind, ausrichten, mithin teleologisch entscheiden, oder sie koennen ihre Entscheidung an grundlegenden, von den Folgen unabhaengigen Regeln orientieren, mithin deontologisch entscheiden. Gleich welchen Systems sie sich auch bedienen moegen, allein die Methodik, nach der sie ihre Entscheidung faellen, hat Einfluss auf die Stellung des Einzelnen in einer Rechtsgemeinschaft. Die Richtigkeit dieser These belegt Morten Goeke anhand der Rechtsprechungs- und Auslegungspraxis des EuGH. Er zeigt zugleich, dass fuer eine politische Union, wie sie die Europaeische Union sein moechte, schon aus Gruenden der Rechtsstaatlichkeit eine Rechtsprechungs- und Auslegungspraxis geschuldet ist, die Teleologie und Deontologie als gleichsam unverzichtbare Direktiven richterlichen Entscheidens anerkennt.