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商品詳細
Legitimation von Strafe : Die expressiv-kommunikative Straftheorie zur moralischen Rechtfertigung von Strafe. 刑罰の正当化
・ISBN 978-3-16-153182-8 Brosch. EUR 64.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-159729-9
| 著者・編者 | Zürcher, Tobias, |
|---|---|
| シリーズ | Grundlagen der Rechtswissenschaft |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2014 |
| ページ数 | 201 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <613-1408A> |
解説
Ist staatliche Strafe gerechtfertigt? Tobias Zuercher beschreibt die staatliche Strafe nicht als dogmatisches Problem, sondern als moralische Praxis, die darum auch nach einer moralischen Rechtfertigung verlangt. Strafe ist ein Vorwurf an den Taeter, der verstaendlich sein muss. Dies nehmen die beiden klassischen Rechtfertigungsstrategien zu wenig ernst: Der Retributivismus erklaert nicht, warum Vergeltung noetig und Strafe verdient ist; der Konsequentialismus setzt dagegen einseitig auf den Nutzen von Strafe. Mit der expressiv-kommunikativen Theorie wird eine Strafethik entworfen, die sich in elementare menschliche Interaktion einordnen laesst und Personen als frei und verantwortlich anerkennt. Im Ergebnis zeigt sich: Einige Strafpraktiken sind als moralische Praxis verstaendlich und noetig. Diese Rechtfertigung ist allerdings fragil und abhaengig von sozialen Konventionen. Nicht jede Strafe haelt diesen Anforderungen stand.