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Der neuzeitliche republikanische Staat. 近現代の共和政国家
・ISBN 978-3-16-152941-2 Brosch. EUR 54.00
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★★★
| 著者・編者 | Buchheim, Hans, |
|---|---|
| シリーズ | POLITIKA |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2013 |
| ページ数 | 160 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <610-1547 610-L512> |
解説
Der neunte POLITIKA-Band ist ein Premieren-Band. Nach acht Sammelbaenden mit mindestens einem Dutzend Beitraegen bietet die Reihe erstmals einem Autor ihr Forum. Der gelernte Altphilologe Hans Buchheim gehoert zu den wenigen Gelehrten der Gegenwart, die den ideengeschichtlichen Bogen von der griechischen politeia ueber die roemische res publica bis zur Republik des Grundgesetzes zu schlagen und die praktische Philosophie von Aristoteles ueber Hegel bis Searle mit den Anspruechen aktueller politischer Theoriebildung zu verbinden vermoegen. In der 1981 publizierten Theorie der Politik ging er von einer allgemeinen Theorie situativen Denkens und Handelns fuer alle politischen Verbaende aus, unabhaengig von deren ethischer Qualitaet. Schon damals wies er aber auf die Notwendigkeit einer zweiten, komplementaeren Theorie fuer den republikanischen Staat der Neuzeit hin. Sie setzt an bei den elementaren Anspruechen personalen Daseins auf Frieden, Freiheit und Ebenbuertigkeit. Denn eine republikanische oder - synonym - freistaatliche Ordnung verlangt die Erfuellung dieser Ansprueche in der Dimension gesamtgesellschaftlichen Zusammenlebens."Besonders betont Buchheim stets die spezifische Rationalitaet politischen Handelns, dessen prudentiellen Charakter er gegen ein szientistisch verengtes Verstaendnis der Vernunft verteidigt. In dieser Hinsicht stellen die meisten seiner spaeteren Arbeiten [...] einen beachtlichen politikwissenschaftlichen Beitrag zur Rehabilitierung der praktischen Philosophie dar. In den 1970er Jahren unter diesem Titel diskutiert, fand der betreffende philosophische Diskurs im letzten Jahrzehnt als eine Reetablierung der Klugheitslehren statt. Hans Buchheim ist aber nie dem Geist der Zeiten gefolgt, sondern in alter philologischer und philosophischer Treue immer der aristotelischen phronesis."Rolf Groeschner und Oliver W. Lembcke im Vorwort