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Euer Dorf soll schoener werden

Euer Dorf soll schoener werden : Laendlicher Wandel, staatliche Planung und Demokratisierung in der Bundesrepublik Deutschland. ドイツ連邦共和国における農村の転換、国家計画、民主化

・ISBN 978-3-525-31711-2 Geb. EUR 65.00

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著者・編者Strube, Sebastian,
シリーズUmwelt und Gesellschaft
出版社(Vandenhoeck, GW)
出版年月2013
ページ数264 S.
言語GER
ニュース番号<605-2274>

解説

Zwischen 1961 und 1979 nahmen Doerfer eber 40.000 Mal am Wettbewerb "Unser Dorf soll schoener werden" teil. Kein anderes Programm erreichte den laendlichen Raum in dieser Breite und Intensitaet. Dabei war der Wettbewerb von Anfang an mehr, als ein simpler Blumenschmuckwettbewerb, bei dem es nur darum ging, dass die Dorfbewohner ihre Heimat moeglichst schoen oder - wie manche Kritiker auch meinten - kitschig ausschmeckten. Seit 1961 war der Wettbewerb vor allem ein zentrales Mittel, um die Neuordnung des laendlichen Raumes voranzutreiben und zu gestalten. Dies alles zu einer Zeit, zu der eine Welle der Modernisierung eber das Land hinwegging und sich der laendliche Raum in einem Ausmass veraenderte wie seit Jahrhunderten nicht mehr: Der Wettbewerb begleitete und befoerderte das Ende einer "baeuerlichen Volkskultur", die bis in die 60er Jahre hinein das Leben auf dem Lande bestimmt hatte. Gleichzeitig trug er wesentlich zur Etablierung eines modernen, funktional ausdifferenzierten laendlichen Raumes mit bei. Auch abgelegene laendliche Gebiete wurden nun als Wirtschafts-, Wohn- und Erholungsraum in die Bundesrepublik integriert. Um dieses Ziel zu verwirklichen, fanden sich hoechst unterschiedliche Experten, Politiker und Funktionaere zusammen. Persoenlichkeiten wie Graf Lennart Bernadotte von der Insel Mainau praegten den Wettbewerb ebenso entscheidend wie der NS-Landschaftgestalter Heinrich Wiepking oder der ehemalige Landwirtschaftsminister und Bundespraesident Heinrich Lebke.