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商品詳細
Vererblichkeit und Drittwirkungen der Stipulation im klassischen roemischen Recht. 古典期ローマ法における契約の相続と第三者効
・ISBN 978-3-16-150601-7 Ln. EUR 134.00
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★★★
| 著者・編者 | Finkenauer, Thomas, |
|---|---|
| シリーズ | Tübinger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2010 |
| ページ数 | 470 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <580-967> |
解説
Die Stipulation gilt als Paradigma des schuldrechtlichen Vertrags. Mehrere Rechtsregeln schliessen die Einbeziehung dritter Personen aus. Jedoch kennen die Quellen mit der Erben- und der Nachfolgeklausel auch Vertraege mit Drittbezug. Waehrend sich mit der Erbenklausel allmaehlich der Gedanke der Universalsukzession in das Versprechen durchsetzte, konnten die Parteien mit der Nachfolgeklausel sogar ihre Einzelrechtsnachfolger berechtigen und verpflichten und so Drittwirkung erzielen. Die roemischen Juristen entschieden sich damit gegen die Anwendung starrer Rechtsregeln und fuer die Beduerfnisse des Rechtsverkehrs. Die Erkenntnis dieses Bruchs mit einem scheinbar unumstoesslichen Dogma ist der Romanistik aufgrund uebertriebener Textkritik bisher versperrt geblieben. Thomas Finkenauer stellt die Stipulation als Instrument privatautonomer Rechtsetzung von ausserordentlicher Flexibilitaet vor.