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商品詳細
Versicherung im Sozialstaat. 社会国家における保険
・ISBN 978-3-16-149725-4 2010 Ln. EUR 129.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-151267-4
| 著者・編者 | Wallrabenstein, Astrid, |
|---|---|
| シリーズ | Jus Publicum |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| ページ数 | 520 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <570-965> |
解説
Versicherungen, sowohl Sozialversicherungen als auch private Versicherungen gegen Lebensrisiken, sind Bausteine des Sozialstaats. Bereits zur Entstehungszeit moderner Versicherung und Sozialversicherung lassen sich in der deutschen Rechts- und Wirtschaftswissenschaft Diskussionen nachweisen, die sich in ihrem Grundanliegen bis heute gehalten haben.Astrid Wallrabenstein schildert und interpretiert die Debatte um den Versicherungsbegriff, der besonders um 1900 zu intensiven Kontroversen ueber den Versicherungscharakter der Sozialversicherung gefuehrt hat. In der Bundesrepublik verlagerte sich die Auseinandersetzung auf die Bedeutung von AEquivalenz in der Sozialversicherung. Die Autorin spuert den verschiedenen Interpretationen und Funktionen von AEquivalenz im privaten Versicherungsrecht und im Sozialversicherungsrecht nach. Zwei auch heute aktuelle Fragenkomplexe leiten sich daraus ab. Zum einen geht es um die Organisation und Kontrolle von Versicherung, die sowohl besondere Funktionen erfuellen soll als auch spezifische Risiken birgt. Dieser Bereich laesst sich als Frage der Gewaehrleistungsverantwortung des Staates und der daraus resultierenden Regulierung bearbeiten, wie die Autorin am Beispiel der Krankenversicherung aufzeigt. Zum anderen verlangt die Umverteilung innerhalb 'sozialer' Versicherungen nach Legitimation. Sie gelingt auf der Grundlage eines individualistischen Grundrechtsansatzes, der fuer jede Umverteilung eine Rechtfertigung fordert und sie aus den Gemeinwohlzielen schoepfen kann, die mit der regulierten Versicherung verfolgt werden.