株式会社極東書店トップ商品一覧Obliegenheiten und Nebenpflichten : Eine Untersuchung dieser besonderen Verhaltensanforderungen im Privatversicherungsrecht und im allgemeinen Zivilrecht unter besonderer Beruecksichtigung der Dogmengeschichte.

商品詳細

Obliegenheiten und Nebenpflichten

Obliegenheiten und Nebenpflichten : Eine Untersuchung dieser besonderen Verhaltensanforderungen im Privatversicherungsrecht und im allgemeinen Zivilrecht unter besonderer Beruecksichtigung der Dogmengeschichte. 義務と従たる義務

・ISBN 978-3-16-149640-0 Ln. EUR 99.00

¥26,462.- (税込) (※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。

お気に入り

電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-151223-0

著者・編者Hähnchen, Susanne,
シリーズJus Privatum
出版社(Mohr, GW)
出版年月2010
ページ数351 S.
言語GER
ニュース番号<570-824 570-L133>

解説

Obliegenheiten sind Verhaltensanforderungen. Es gibt sie in vielen Bereichen, z.B. Anzeigepflichten des Versicherungsnehmers, Erwerbsobliegenheiten des Unterhaltsschuldners oder sogenannte Mitwirkungsobliegenheiten.Seit der Schrift von Reimer Schmidt (1953) herrscht die Auffassung vor, dass Obliegenheiten keine "echten" Rechtspflichten sind. Man spricht ueberwiegend von "Pflichten minderer Zwangswirkung", "Voraussetzungen fuer den eigenen Rechtserhalt" und "Verschulden gegen sich selbst". Undifferenziert wird oft behauptet, der Berechtigte habe kein Interesse an der Erfuellung der Obliegenheiten. Als Konsequenz finden die Vorschriften des Allgemeinen Schuldrechts keine Anwendung.Urspruenglich wurde diese Obliegenheitstheorie vom Reichsgericht zugunsten des Versicherungsnehmers anerkannt, der nicht fuer das Verschulden Dritter einstehen und dadurch den Anspruch auf die Versicherungsleistung verlieren sollte. Dieser Vorteil wurde jedoch durch die an die Stelle des ? 278 BGB gesetzte Repraesentantenhaftung eingebuesst.Die Bedeutung der Obliegenheiten ist nach wie vor ungeklaert. So hielt der EuGH juengst Schadensersatzansprueche bei Verletzung von Belehrungsobliegenheiten grundsaetzlich fuer moeglich. Deshalb werden diese seither doch als "echte" Pflichten qualifiziert, statt die theoretische Behandlung zu ueberdenken. Dies fuehrt zu Zirkelschluessen in der herrschenden Meinung, weil es an einer dogmatischen Grundlage fehlt.Susanne Haehnchen untersucht die Funktionen der einzelnen Obliegenheitstatbestaende, die jeweilige Interessenlage sowie die Entwicklung der Ansichten zur "Rechtsnatur" und kommt so zu einem differenzierenden Ergebnis.