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商品詳細
Effizienz oder Wettbewerbsfreiheit? : Zur Frage nach den Aufgaben des Rechts gegen private Wettbewerbsbeschraenkungen. 効率か競争の自由か?-私的競争制限禁止法の課題への問い
・ISBN 978-3-16-149858-9 Brosch. EUR 104.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-151481-4
| 著者・編者 | Künzler, Adrian, |
|---|---|
| シリーズ | Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2008 |
| ページ数 | XXXIV, 579 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <563-923> |
解説
Im Zuge des so genannten "more economic approach" sind in letzter Zeit in der EU Meinungen geaeussert und Vorschriften erlassen worden, die dazu fuehren koennten, dass inskuenftig Wettbewerbsbeschraenkungen zunehmend unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Effizienz betrachtet werden. Mit diesem Ansatz werden wirtschaftliche Verhaltensweisen von Unternehmen nicht mehr danach beurteilt, wie sie die Handlungs- bzw. Wettbewerbsfreiheit beschraenken, sondern danach, ob diese im Ergebnis die wirtschaftliche Wohlfahrt befoerdern oder aber vermindern. Grundfrage der vorliegenden Untersuchung ist, ob oekonomische Effizienz ein fuer das Wettbewerbsrecht attraktives rechtspolitisches Ziel darstellt. Da die "neue Wettbewerbspolitik" das Gemeinwohl befoerdern will, untersucht Adrian Kuenzler unter Bezugnahme auf den klassischen Utilitarismus zunaechst das oekonomische Verhaltenskonzept und thematisiert den oekonomischen Wohlfahrtsbegriff. Anschliessend geht er der Frage nach, ob wirtschaftliche Wohlfahrt ein Entscheidungskriterium darstellt, das fuer die Beurteilung konkreter Faelle bei der Rechtsanwendung brauchbar ist. Unter Beruecksichtigung der zur Zeit einschlaegigen wissenschaftstheoretischen Erkenntnisse zeigt er, dass Wettbewerbskonzeptionen axiomatischen Charakter haben. Ausgehend von der Auffassung, dass oekonomische Wettbewerbskonzeptionen nicht beweisbar wahr oder falsch sind, sondern dass es sich um blosse "Entwuerfe" und nichts Definitives handelt, untersucht der Autor schliesslich, ob und inwieweit die "neue Wettbewerbspolitik" mit den derzeit geltenden kartellrechtlichen Regeln, insbesondere derjenigen der EU vereinbar ist.Das Werk wurde mit dem Issekutz-Preis 2008 der Rechtswissenschaftlichen Fakultaet der Universitaet Zuerich fuer hervorragende Leistungen im Bereich des Wirtschaftsrechts ausgezeichnet.