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Nationale Rechtsinstitute als Bausteine europaeischen Verwaltungsrechts

Nationale Rechtsinstitute als Bausteine europaeischen Verwaltungsrechts : Rezeption und Wandel zwischen Konvergenz und Wettbewerb der Rechtsordnungen. ヨーロッパ行政法の基礎としての各国の法制度

・ISBN 978-3-16-149860-2 2009 Brosch. EUR 79.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-151164-6

著者・編者Neidhardt, Stephan,
シリーズJus Internationale et Europaeum
出版社(Mohr, GW)
ページ数XXII, 273 S.
言語GER
ニュース番号<563-765 563-L194>

解説

Das Gemeinschaftsrecht und die mitgliedstaatlichen Verwaltungsrechtsordnungen sind seit Beginn der europaeischen Integration durch einen andauernden Prozess wechselseitiger Rezeption von Rechtsinstituten aufeinander angewiesen. Diese Rechtsinstitute stellen insofern zentrale Bausteine des europaeischen Verwaltungsrechts dar. Um die komplexen Rezeptionsprozesse zwischen Gemeinschaftsrecht und mitgliedstaatlichen Rechtsmassen genauer abbilden und bewerten zu koennen, erweist sich ein methodischer Ansatz als sinnvoll, der ueber die traditionellen Disziplinengrenzen zwischen nationaler Rechtsdogmatik und Rechtsvergleichung hinausreicht. Mithilfe der von Stephan Neidhardt erprobten "dynamischen" Rechtsvergleichung lassen sich in der Tat genauere Aussagen zum Problemfeld der Europaeisierung nationalen Verwaltungsrechts gewinnen. Der Autor untersucht Rezeption und Wandel des deutschen Vertrauensschutzes sowie des franzoesischen interet pour agir auf ihrem Weg von der Entstehung in einer nationalen "Ursprungsrechtsordnung" ueber das Gemeinschaftsrecht bis zur Einwirkung auf eine andere mitgliedstaatliche "Empfangsrechtsordnung". Daraufhin arbeitet er Kriterien heraus, die die Entscheidung fuer oder gegen eine UEbernahme gemeinschaftsrechtlicher Vorgaben auch fuer den nicht europaeisierten Bereich des nationalen Rechts determinieren. Vor diesem Hintergrund thematisiert er die praktische Umsetzbarkeit eines Wettbewerbs der Verwaltungsrechtsordnungen durch "Benchmarking" als Mittel zur schonenderen Einpassung europaeischer Vorgaben in das nationale Verwaltungsrecht.Das Werk wurde mit dem "Carl-von-Rotteck-Preis" 2008 der Universitaet Freiburg und dem "Rhodia-Acetow-Nachwuchsfoerderpreis" 2008 des Frankreich-Zentrums der Universitaet Freiburg ausgezeichnet.