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商品詳細
Einseitige private Rechtsgestaltung : Geschichte und Dogmatik.
・ISBN 978-3-16-149789-6 Ln. EUR 119.00
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★★★
| 著者・編者 | Hattenhauer, Christian, |
|---|---|
| シリーズ | Heidelberger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2009 |
| ページ数 | 500 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <563-694> |
解説
Die Gemeinsamkeiten einseitiger privater Rechtsgestaltung, etwa bei Anfechtung, Aufrechnung oder Ruecktritt, beschaeftigen erstmals die deutsche Rechtswissenschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts; 1903 spricht dann Emil Seckel von "Gestaltungsrechten". Christian Hattenhauer untersucht zunaechst ausgewaehlte Faelle im klassischen roemischen Recht sowie in Quellen des alten deutschen Rechts, in denen heute einseitige Gestaltung erfolgt. Dann behandelt er die Schritte, die fuer die dogmatische Erfassung der einseitigen privaten Rechtsgestaltung erforderlich waren und in der zweiten Haelfte des 19. Jahrhunderts zusammenfanden: Einerseits die Hinwendung zu den Elementen des Vertragsschlusses in kanonistisch-naturrechtlicher Tradition, unabdingbar fuer die Erfassung des rechtlichen Handelns als Rechtsgeschaeft mit Bindungswirkung gerade auch fuer den Adressaten, andererseits die Scheidung des materiellen Rechts vom Prozess als Grundlage fuer die Prototypen ausserprozessualer einseitiger Gestaltung bei Anfechtung, Aufrechnung und Ruecktritt. Schliesslich unterzieht der Autor die "Lehre vom Gestaltungsrecht" eingehender Kritik: Es zeigt sich, dass die herkoemmlichen "Dogmen" (etwa Unwiderruflichkeit des Gestaltungsakts oder Unuebertragbarkeit des Gestaltungsrechts) meist auf Schlagworten und konstruktivem Denken beruhen. Sie verfehlen die massgeblichen Parteiinteressen, indem den Parteien das Gewollte allein mit konstruktiven Argumenten verweigert wird und der auf die Gestaltungssituation verengte Blick die entscheidenden, da privatautonom getroffenen Wertungen des Rechtsverhaeltnisses vernachlaessigt.