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Minimalstaat

Minimalstaat : Eine Auseinandersetzung mit Robert Nozicks Argumenten. 最小国家-R.ノージックの論拠の説明

・ISBN 978-3-16-149604-2 Ln. EUR 129.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 9783161673153
著者・編者Knoll, Bodo,
シリーズDie Einheit der Gesellschaftswissenschaften
出版社(Mohr, GW)
出版年月2008
ページ数310 S.
言語GER
ニュース番号<556-1225>

解説

Der Philosoph Robert Nozick versucht in seinem Werk Anarchy, State, and Utopia einen Minimalstaat zu rechtfertigen, dessen Funktion auf die Sicherung individueller Rechte beschraenkt ist. Nach der Anspruchstheorie ist jede Eigentumsverteilung gerecht, wenn sie das Ergebnis der zwangfreien Aneignung herrenloser Gegenstaende und der freiwilligen UEbertragung von Eigentum ist oder alle ungerechten Transaktionen der Vergangenheit berichtigt sind. Im vorliegenden Buch vergleicht Bodo Knoll den Ansatz von Nozick mit alternativen Begruendungsversuchen libertaerer Gesellschaftsutopien. In einer Rekonstruktion der Argumentation arbeitet er zahlreiche Bezuege zu oekonomischen Konzepten heraus: Anknuepfungspunkte bestehen sowohl zur Wohlfahrtsoekonomik und zur oekonomischen Analyse des Rechts als auch zur modernen Theorie des Foederalismus und zur Social Choice-Theorie. Die Ableitung des Minimalstaats und die Anspruchstheorie werden aus oekonomischer und philosophischer Perspektive kritisiert. Beispielsweise beguenstigen Nozicks Annahmen ueber den anarchischen Naturzustand die Ableitung eines Minimalstaats. Marktversagenstatbestaende betreffen nicht nur das Gut "Schutz". Bodo Knoll diskutiert, ob absolute und vollstaendige Eigentumsrechte widerspruchsfrei aus der Anspruchstheorie begruendet werden koennen und ob die resultierende Eigentumsverteilung eine intergenerative Ungerechtigkeit darstellt. Zudem erweist sich die Berichtigung ungerechter Aneignungen und Transfers angesichts fehlender Informationen als schwierig. Nozicks Kritik an strukturellen Gerechtigkeitsgrundsaetzen fuehrt in ein Dilemma, weil auch die Anspruchstheorie einen vagen Gerechtigkeitsbegriff definiert.