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商品詳細
Auslaendisches Recht im deutschen und englischen Zivilprozess. ドイツと英国の民事訴訟における外国法
・ISBN 978-3-16-149656-1 Brosch. EUR 74.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-151385-5
| 著者・編者 | Rogoz, Thomas, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2008 |
| ページ数 | XX, 244 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <556-1201> |
解説
Das deutsche Internationale Privatrecht laesst auslaendische Rechtsordnungen grosszuegig zur Anwendung kommen. In Kombination mit der fortschreitenden Globalisierung fuehrt dies dazu, dass deutsche Zivilgerichte ihren Urteilen zunehmend auslaendisches Recht zugrunde legen muessen.Thomas Rogoz beleuchtet in der vorliegenden Monographie zunaechst, welchen dogmatischen Schwierigkeiten deutsche Richter hierbei ausgesetzt sind: Einerseits soll auslaendisches Recht nicht hinter inlaendischem Recht zurueckstehen. Und so ist der Richter nicht nur dafuer verantwortlich, dass auslaendisches Recht zur Anwendung kommt, sondern auch dafuer, dass es richtig ermittelt wird. Er steht also vor dem Problem, wie franzoesisches Erbrecht, tuerkisches Scheidungsfolgerecht oder japanisches Vertragsrecht richtig anzuwenden sind. Andererseits liegt auf der Hand, dass iura novit curia schon angesichts der Sprachbarriere keine Geltung beanspruchen kann. Der rechtsvergleichende Blick nach England zeigt, dass dogmatische Schwierigkeiten kaum aufkommen, wenn man auslaendisches Recht als Tatsache ansieht. Dort obliegt es den Parteien, auslaendisches Recht darzulegen und zu beweisen. Andernfalls entscheidet das Gericht nach common law. Abschliessend gibt Thomas Rogoz dem Leser anhand der aktuellen Rechtsprechung praktische Loesungen an die Hand, wie der Inhalt auslaendischen Rechts in den Prozess eingefuehrt werden kann. Dabei legt er sein besonderes Augenmerk auf den Sachverstaendigenbeweis. Der Vergleich mit England offenbart die Schwaechen und Staerken dieses Beweismittels.