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商品詳細
Religion als Quelle des Selbst : Zur Vernunft- und Freiheitskritik von Charles Taylor. 自己の源泉としての宗教-C.テイラーの理性・自由批判
・ISBN 978-3-16-149689-9 Brosch. EUR 79.00
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| 著者・編者 | Kühnlein, Michael, |
|---|---|
| シリーズ | Religion in Philosophy and Theology |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2008 |
| ページ数 | XI, 298 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <556-115 556-L87> |
解説
Michael Kuehnlein beschaeftigt sich mit den religioesen Hintergrundmotiven von Taylors Sozial- und Freiheitsphilosophie in den Quellen des Selbst, einer bahnbrechenden Analyse ueber die Entwicklung der neuzeitlichen Identitaet. Dabei geht es vor allem um den Nachweis, dass der von Taylor im moralischen Kontext behauptete Primat des Guten vor dem Rechten von den theologischen Implikationen einer transzendierenden Konzeption der Selbstbejahung nicht zu trennen ist. Diese Priorisierung des Guten betrifft vor allem die Frage nach der Rueckgaengigmachung der Selbstverschuldung und den Moeglichkeiten der moralischen Erneuerung des Individuums. Taylor positioniert sich hier als Kritiker jener liberalistischen Autonomiemodelle, die Freiheit nur in Abhaengigkeit vom Selbst definieren. Dem selbstgenuegsamen Atomismus stellt er in der Folge ein durch die christliche Agape transfiguriertes Selbstverhaeltnis gegenueber, welches Freiheit von den Bedingungen ihrer Verwirklichung her denkt. Die Heraufkunft der Moderne beschreibt er hingegen als einen Prozess, der in seiner einseitigen Festlegung auf Unabhaengigkeit diese Selbst-Verwirklichung immer weiter aufschiebt und so die moralische Subjektivitaet durch Entfremdung und Verzweiflung zu korrumpieren droht. Taylors moderne Gueterethik ist insofern der historisch-hermeneutische Versuch, auf der Grundlage einer Ethik der Artikulation das spannungsreiche, immer aber auch wechselseitige Verhaeltnis von Philosophie und Religion, von Autonomie und Theonomie neu zu durchdenken und auf diesem Wege der Hybris einer anthropozentrischen Vernunft entgegenzuwirken.