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Die urheberrechtliche Zulaessigkeit elektronischer Pressespiegel : Zugleich ein Beitrag zur Harmonisierung der Schranken des Urheberrechts in den Mitgliedstaaten der EU.
・ISBN 978-3-16-149619-6 Brosch. EUR 69.00
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★★★
| 著者・編者 | Glas, Vera, |
|---|---|
| シリーズ | Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2008 |
| ページ数 | XXII, 248 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <556-1092> |
解説
Die Digitalisierung stellt das Urheberrecht vor grosse Herausforderungen und zwingt insbesondere zur Neubewertung der urheberrechtlichen Schranken. Exemplarisch fuer die Frage der Anwendbarkeit dieser Schranken auf digitale Nutzungen steht die Diskussion darueber, ob elektronische Pressespiegel auf der Basis des ? 49 UrhG ohne Zustimmung der Urheber beziehungsweise Rechtsinhaber erstellt und verbreitet werden duerfen. Obwohl der BGH diese lang umstrittene Frage im Jahr 2002 unter bestimmten Voraussetzungen bejaht hat, ist die Rechtslage nicht geklaert. Insbesondere stellt sich die Frage der Vereinbarkeit dieser Rechtsprechung mit den Vorgaben der Richtlinie zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft (Informationsrichtlinie).Vera Glas analysiert die Grundsatzentscheidung des BGH und kommt zu dem Ergebnis, dass elektronische Pressespiegel nicht auf die Schranke des ? 49 UrhG gestuetzt werden koennen - selbst dann nicht, wenn man Papierpressespiegel noch unter diese Vorschrift fassen will. Auch mit den Vorgaben der Informationsrichtlinie sind die Rechtsprechung des BGH und die derzeit geltende Auslegung des ? 49 UrhG unvereinbar. Zum einen findet sich in der Richtlinie bereits keine Schrankenermaechtigung fuer elektronische Pressespiegel, zum anderen haelt die Auslegung des ? 49 UrhG dem Dreistufentest der Richtlinie nicht stand.In einer rechtsvergleichenden Untersuchung arbeitet die Autorin unter Einbeziehung der Rechtslage in ausgewaehlten Mitgliedstaaten der EU Ergebnisse fuer das nationale Recht heraus.