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Die Buergschaft auf erstes Anfordern im deutschen und englischen Recht.

Die Buergschaft auf erstes Anfordern im deutschen und englischen Recht.

・ISBN 978-3-16-149550-2 Brosch. EUR 79.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-151381-7

著者・編者Arnold, Stefan,
シリーズStudien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
出版社(Mohr, GW)
出版年月2008
ページ数xix, 336 S.
言語GER
ニュース番号<552-903>

解説

Kaum ein Rechtsinstitut hat die Gerichte in den letzten Jahren so intensiv beschaeftigt wie die Buergschaft auf erstes Anfordern. Sie befriedigt ein elementares Beduerfnis des unternehmerischen Rechtsverkehrs, da sie dem Glaeubiger ermoeglicht, im Sicherungsfall rasch und zuverlaessig liquide Mittel zu erhalten. Diese privatautonom begruendete Liquiditaetsfunktion eroeffnet aber zugleich ein erhebliches Missbrauchspotential. Liquiditaetsfunktion und Missbrauchsrisiko stehen dabei in einem komplexen Spannungsfeld.Stefan Arnold untersucht, mit welchen Mechanismen und Ergebnissen deutsches und englisches Recht dieses Spannungsfeld bewaeltigen. Er legt nicht nur die dogmatischen Grundlagen der Buergschaft auf erstes Anfordern dar, sondern analysiert, vergleicht und bewertet die in beiden Rechtsordnungen gefundenen Loesungsansaetze. Im Brennpunkt stehen dabei grundlegende Fragen des Privatrechts: nach Gruenden und Grenzen der Privatautonomie, Methoden der Vertragsauslegung und dem Beduerfnis nach Rechtssicherheit. Zugleich werden Perspektiven fuer die Entwicklung eines europaeischen Kreditsicherungsrechts aufgezeigt. Der Konflikt aus Liquiditaetsfunktion und Missbrauchsrisiko tritt am deutlichsten bei den Grenzen der Zahlungspflicht des Buergen zu Tage. Der Autor analysiert diese Kernfrage unter Einbeziehung ihrer verschiedenen prozessualen Einbettungen und oeffnet damit den Blick fuer Loesungen, die das Spannungsfeld aus Liquiditaetsfunktion und Missbrauchsrisiko nicht nur theoretisch ueberzeugend, sondern auch praktisch handhabbar bewaeltigen koennen.Das Buch wurde mit dem Wissenschaftspreis der BayernLB ausgezeichnet.