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商品詳細
Calvinismus und Recht : Weltanschaulich-konfessionelle Aspekte im Werk reformierter Juristen in der Fruehen Neuzeit. カルヴァン主義と法-近世のカルヴァン派 法律家の著作における世界観的・宗派的側面
・ISBN 978-3-16-149581-6 Ln. EUR 139.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158579-1
| 著者・編者 | Strohm, Christoph, |
|---|---|
| シリーズ | Spätmittelalter, Humanismus, Reformation |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2008 |
| ページ数 | 568 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <552-623 552-L82> |
解説
In welcher Weise hat sich die konfessionelle Orientierung auf das Werk gelehrter Juristen in der Fruehen Neuzeit ausgewirkt? Christoph Strohm eroertert dies am Beispiel reformierter Juristen, ohne dass er jedoch auf die Analyse des Werkes katholischer und lutherischer Juristen verzichtet. Die neuere Forschung zur Konfessionalisierung hat die den drei Konfessionen gemeinsamen, modernisierenden Wirkungen herausgearbeitet. Der Autor erlaeutert darueber hinaus, welche der klassischen calvinistisch-reformierten Lehren bei reformierten Juristen der Universitaeten Heidelberg, Basel, Marburg und der Hohen Schule Herborn rezipiert wurden und dann auch Auswirkungen auf die Rechtslehre hatten. Dies wird am Beitrag reformierter Juristen zur entstehenden Diskussion des Ius publicum exemplarisch untersucht. Es zeigt sich, dass die Unterschiede zwischen reformierten und lutherischen Juristen hier zu vernachlaessigen sind. Hingegen ist der Unterschied zu den katholischen Juristen, die sich der jesuitisch-tridentinischen Konfessionalisierung nicht entzogen, signifikant. Von deren weltanschaulich-konfessionellen Grundentscheidungen her erschien zum Beispiel die Annahme einer weitgehenden Regelungskompetenz der weltlichen Obrigkeit in Religionsfragen nicht moeglich, was aber ein wichtiges Element der Debatte de iure publico war. Entsprechend gering ist der Anteil katholischer Juristen an der Etablierung des Ius publicum im Reich. Auch die Entfaltung des Zivilrechts erfolgte ueberwiegend an den protestantischen Universitaeten des Reiches, waehrend es an den jesuitisch gepraegten Ausbildungsstaetten lange Zeit im Schatten der Moraltheologie und des kanonischen Rechts blieb.