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商品詳細
Das Vorerwerbsrecht der Mutteraktionaere beim Boersengang einer Tochtergesellschaft : Anlegeraktionaersschutz im Konzern zwischen Neoklassik und Behavioral Finance - eine juristische und oekonomische Analyse.
・ISBN 978-3-16-149505-2 2007 Ln. EUR 159.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-162944-0
| 著者・編者 | Kowalewski, Jörn, |
|---|---|
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| ページ数 | 650 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <548-879> |
解説
Die nach den Boersengaengen von Infineon, T-Online und Comdirect im Jahre 2000 massgeblich durch Lutter aufgebrachte Frage, ob Mutteraktionaeren beim Boersengang einer Tochtergesellschaft ein Vorerwerbsrecht an den emittierten Tochteraktien zustehen soll, ist im Schrifttum bisher auf breite Ablehnung gestossen. Joern Kowalewski unternimmt es, die Frage neu aufzuwerfen und bearbeitet das Thema rechtsvergleichend und vor allem in Auseinandersetzung mit neuesten Erkenntnissen der oekonomischen Kapitalmarktforschung, die zunehmend die Allokationseffizienz der Kapitalmaerkte in Zweifel ziehen und eine lebhafte Debatte zwischen neoklassisch-neoinstitutioneller Kapitalmarkttheorie einerseits und der sich neu entwickelnden Behavioral Finance andererseits ausgeloest haben. Anders als bisher ueblich knuepft er die rechtliche Behandlung nicht allein an das formale Kriterium der Emission "junger" bzw. "alter" Stuecke. Vielmehr trennt er verschiedene Marktphasen und verschiedene Typen von Tochterboersengaengen und versucht auf diese Weise eine differenzierte - insbesondere marktphasenspezifische - Anwendung anlegerschuetzender Rechtsinstitute. Aus seiner Analyse folgt die Ablehnung jedes Rechts auf bevorrechtigte Zuteilung in normalen Marktphasen, jedoch die rechtliche Anerkennung eines Vorerwerbsrechts in sogenannten hot markets. Dabei ist allerdings die rechtliche Begruendung und die ihr zugrunde liegende oekonomische Herleitung eine gaenzlich andere als im urspruenglichen Ansatz von Lutter.