株式会社極東書店トップ商品一覧Reform statt Reformation : Die Kirchenpolitik Herzog Georgs von Sachsen 1488 - 1525.

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Reform statt Reformation

Reform statt Reformation : Die Kirchenpolitik Herzog Georgs von Sachsen 1488 - 1525. 宗教改革の代わりの改革 -ザクセン公ゲオルクの教会政策 1488~1525年-

・ISBN 978-3-16-149409-3 Ln. EUR 139.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158578-4

著者・編者Volkmar, Christoph,
シリーズSpätmittelalter, Humanismus, Reformation
出版社(Mohr, GW)
出版年月2008
ページ数701 S.
言語GER
ニュース番号<548-1681>

解説

Christoph Volkmar untersucht die Zeit der lutherischen Reformation und hinterfragt dabei drei wichtige Erzaehltraditionen der Reformationsgeschichte: die Rolle der Fuersten als Foerderer der Reformation, das Schicksal der spaetmittelalterlichen Reformversuche und die Einordnung einer Schluesselfigur der Zeit.Im Mittelpunkt der Untersuchung steht Herzog Georg von Sachsen (1471-1539). Dieser gilt als schaerfster Gegner Luthers unter den deutschen Fuersten. Um seine Rolle neu zu verstehen, betrachtet der Autor die Genese seiner Politik in den Jahrzehnten vor der Reformation. Welchen Einfluss konnten weltliche Landesherren bereits am Ausgang des Mittelalters auf die Kirche in ihren Territorien ausueben und inwiefern wurden sie zu Foerderern kirchlicher Erneuerung?Anschliessend zeichnet Christoph Volkmar die Versuche Georgs nach, mit den Machtmitteln des Kirchenregiments die Reformation zu verhindern. Damit wird ein zentrales Erfolgsmodell der Reformation ins Gegenteil verkehrt. Tatsaechlich gelang es dem saechsischen Herzog, die Evangelische Bewegung in seinem Territorium einzudaemmen und gleichzeitig eine altglaeubige Erneuerung nach der Formel 'Reform statt Reformation' voranzutreiben. Von ganz unerwarteter Seite wird so die zentrale Bedeutung der Fuersten fuer den Erfolg der Reformation erneut herausgestellt. Nicht fernab von Wittenberg, sondern mitten im 'Mutterland der Reformation' werden dabei die Anfaenge von katholischer Reform und Gegenreformation sichtbar, die als Alternativen auch in jenem Umfeld praesent blieben, in dem die Reformation zu weltgeschichtlicher Bedeutung emporstieg.