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商品詳細
Zwischen Gelehrsamkeit und konfessioneller Identitaetsstiftung : Lutherische Kirchen- und Universalgeschichtsschreibung 1546 - 1617. ルター派の教会史・世界史叙述 1546~1617年
・ISBN 978-3-16-149191-7 Ln. EUR 139.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158574-6
| 著者・編者 | Pohlig, Matthias, |
|---|---|
| シリーズ | Spätmittelalter und Reformation Neue Reihe |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2007 |
| ページ数 | XIII, 589 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <545-222 545-2306> |
解説
Wie bestimmten Vertreter des fruehen Luthertums den historischen Ort der Reformation? Wie hing die Geschichtsschreibung des Luthertums mit seiner "konfessionellen Identitaet " zusammen? Matthias Pohlig untersucht die Frage nach Argumentationsmustern eines lutherischen "Gedaechtnisses" zum Zwecke der Identitaetskonstruktion und die Frage nach dem Verhaeltnis dieses Gedaechtnisses zur Geschichtsschreibung und -theorie des 16. Jahrhunderts.Lutherische Autoren wiesen der Geschichte unterschiedliche Funktionen zu: die aus dem Humanismus uebernommene UEberzeugung, die Geschichte lehre Moral, dann die Auffassung, die Geschichte laufe entsprechend den biblischen Prophetien ab. Zentral war fuer lutherische Autoren die Auffassung, dass ihre Kirche nicht neu, sondern die alte, wahre Kirche sei. Neben diese konfessionell funktionalisierten Aufgaben trat eine Beschaeftigung mit der Historie zu Bildungszwecken. Die lutherische Geschichtsschreibung des 16. Jahrhunderts fand damit in einem Spannungsfeld von Gruppengedaechtnis und relativ uninstrumenteller Gelehrsamkeit statt. Die lutherische Historiographie beruhte auf weithin geteilten Grundannahmen ueber die heilsgeschichtliche Bedeutung der Reformation, den paepstlichen Antichrist, die Hochschaetzung der deutschen Kaiser sowie ueber prophetisch-biblizistische Grundlagen. Der Autor arbeitet zwei Arten lutherischer Identitaet im Medium der Geschichte heraus: die auf die endzeitliche Figur Luther konzentrierte Memoria und die Einordnung der Reformation in einen groesseren Zusammenhang.