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Missbrauch der Vertretungsmacht

Missbrauch der Vertretungsmacht : Der Schutz der Selbstbestimmung durch die Anfechtbarkeit vorsaetzlich interessenwidriger Vertretergeschaefte. 代理権の濫用

・ISBN 978-3-16-149341-6 Ln. EUR 79.00

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著者・編者Vedder, Karl Christain,
出版社(Mohr, GW)
出版年月2007
ページ数XVII, 179 S.
言語GER
ニュース番号<544-831>

解説

Der Missbrauch der Vertretungsmacht ist gesetzlich nicht geregelt und zaehlt zu den klassischen Problemen des Buergerlichen Rechts sowie des Handels- und Gesellschaftsrechts. Karl Christian Vedder entwickelt eine Loesung, indem er die Problematik konsequent in das Recht der Willensmaengel einordnet. Er analysiert die Ursachen des Missbrauchsrisikos und begruendet, warum bei saemtlichen Vertretungsformen ein Missbrauchseinwand nur bei einem vorsaetzlich interessenwidrigen Vertreterhandeln gewaehrt werden kann. Dass unter dieser Voraussetzung zum Schutz der Selbstbestimmung des Vertretenen ein Missbrauchseinwand zu gewaehren ist, erklaert er mit einem Erst-recht-Schluss zu ? 123 I Alt. 1 BGB.Durch die Anknuepfung des Missbrauchseinwandes an das Verhalten des Vertreters kann die Schutzwuerdigkeit des Geschaeftsgegners sachgerecht unter dem Aspekt des Vertrauensschutzes beruecksichtigt werden. Karl Christian Vedder kommt zu dem Ergebnis, dass das Selbstbestimmungsrecht des Vertretenen und die Belange des Vertrauens- und Verkehrsschutzes systematisch wie oekonomisch am besten durch einen befristeten Missbrauchseinwand und eine Haftung des Vertretenen auf das Vertrauensinteresse in Einklang zu bringen sind.Dem werden die traditionellen Loesungsansaetze auch in ihrer rechtstechnischen Umsetzung nicht gerecht. Als systemkonforme und fuer saemtliche Vertretungsformen einheitliche Antwort auf die Missbrauchsproblematik zeigt der Autor eine Anfechtungsloesung auf, die sich sowohl de lege lata als auch de lege ferenda als praktikabel erweist. Letzteres demonstriert er abschliessend durch einen ausformulierten Gesetzgebungsvorschlag.