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商品詳細
Vorlagepflichten und Beweisvereitelung im deutschen und franzoesischen Zivilprozess.
・ISBN 978-3-16-149320-1 Brosch. EUR 109.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-163172-6
| 著者・編者 | Adloff, Daniel, |
|---|---|
| シリーズ | Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2007 |
| ページ数 | XXXI, 544 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <544-805> |
解説
Traditionell verfaehrt die Zivilprozessordnung bei der Mitwirkungspflicht der nicht beweisbelasteten Prozesspartei und Dritter eher zurueckhaltend. Zwar hat die ZPO-Reform von 2001 Erweiterungen gebracht. Jedoch hat das franzoesische Recht eine vergleichbare Zielsetzung mit der Einfuehrung einer allgemeinen Mitwirkungspflicht schon vor einiger Zeit und ungleich energischer verfolgt.Daniel Adloff greift die aktuellen Praxiserfahrungen mit den reformierten Vorlagepflichten auf und vergleicht diese mit dem in Frankreich geltenden Standard. Anhand einer theoretischen Grundlegung prueft er zunaechst die Vereinbarkeit von Mitwirkungspflichten mit den klassischen Prozessmaximen. Anschliessend untersucht er rechtsvergleichend Voraussetzungen und Reichweite der Pflicht zur Vorlage von Beweismitteln. Spezielles Augenmerk legt er auf die Frage, wie die Gerichte reagieren koennen, wenn Beweismittel untergehen, willkuerlich zurueckgehalten oder vernichtet werden. Einige Besonderheiten gelten bei vorprozessualen Beweisaufnahmen und im gewerblichen Rechtsschutz. Schliesslich eroertert Daniel Adloff den zunehmenden Einfluss internationaler Modellprojekte und Regelwerke. Die Wahrheitsfindung muss als notwendige Voraussetzung fuer die Verwirklichung des Rechts hohen Stellenwert geniessen. Einschraenkungen sollten nur insoweit gelten, als die Parteien sie uebereinstimmend wuenschen oder uebergeordnete Interessen eines Beteiligten sie erfordern. Dabei zeigt sich, dass das deutsche Modell in seiner Wirksamkeit nicht hinter dem franzoesischen Recht zurueckbleibt, durch seine Unuebersichtlichkeit und teilweise Widerspruechlichkeit aber Reibungsverluste erleidet.