株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Ökonomische Analyse der europäischen Zivilrechtsentwicklung : Beiträge zum X. Travemünder Symposium zur ökonomischen Analyse des Rechts (29. März bis 1. April 2006).
商品詳細
Ökonomische Analyse der europäischen Zivilrechtsentwicklung : Beiträge zum X. Travemünder Symposium zur ökonomischen Analyse des Rechts (29. März bis 1. April 2006). ヨーロッパの民法発展の経済分析
・ISBN 978-3-16-149286-0 Brosch. EUR 179.00
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| 著者・編者 | Eger, Thomas / Schäfer, H.-B. (Hrsg.), |
|---|---|
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2007 |
| ページ数 | 710 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <544-782 544-L204> |
解説
Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es eine Reihe von Initiativen der Europaeischen Kommission und des Europaeischen Parlaments, die darauf hinzielen, die bestehende territoriale Zersplitterung des Zivilrechts durch eine staerkere Annaeherung oder gar Harmonisierung der wesentlichen zivilrechtlichen Normen der Mitgliedstaaten wieder aufzuheben und letztlich eine "Europaeisierung" des Zivilrechts herbeizufuehren. Genau hier setzt die aktuelle Diskussion an, der sich der vorliegende Tagungsband aus der Sicht der oekonomischen Analyse des Rechts widmet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine Harmonisierung zivilrechtlicher Normen der Mitgliedstaaten tatsaechlich erforderlich und auch geeignet ist, einen freizuegigen Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital in der Europaeischen Union durchzusetzen oder die europaeischen Verbraucher angemessen zu schuetzen. Weiterhin wird diskutiert, wie die harmonisierten zivilrechtlichen Normen inhaltlich beschaffen sein muessen, um die proklamierten Binnenmarkt- und verbraucherpolitischen Ziele zu erreichen, und ob die zivilrechtlichen Normen, die bereits zum Bestand des acquis communautaire gehoeren, diesen Anforderungen genuegen. Verschiedene Beitraege widmen sich der Frage, unter welchen Bedingungen eine dezentrale 'Produktion' von Rechtsnormen durch die nationalen Gesetzgeber zu einem Wettbewerb zwischen den verschiedenen Rechtsordnungen fuehrt - sei es in der Form eines "yardstick competition", sei es in der Form eines mobilitaetsgetriebenen Wettbewerbs - und ob in diesem Fall der Wettbewerb tendenziell zu einer Verbesserung oder einer Verschlechterung des Status quo fuehrt.