株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Japanische, deutsche und schweizerische Irrtumsregelungen : Ein rechtsvergleichender Beitrag zum Verhaeltnis von verbraucherschuetzenden Vertragsloesungsrechten und allgemeinen Vertragsrecht.
商品詳細
Japanische, deutsche und schweizerische Irrtumsregelungen : Ein rechtsvergleichender Beitrag zum Verhaeltnis von verbraucherschuetzenden Vertragsloesungsrechten und allgemeinen Vertragsrecht. 日本・ドイツ・スイスの錯誤規定
・ISBN 978-3-16-149204-4 Brosch. EUR 89.00
¥23,789.- (税込) ※(※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。
お気に入り
★★★
電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-158429-9
| 著者・編者 | Hotz, Sandra, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2006 |
| ページ数 | XVIII, 370 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <541-893 541-L221> |
解説
Die Willensstoerung in der Willensbildung bei Vertragsschluss ist ein klassisches Problem des Vertragsrechts, das sich im Verbraucherverhaeltnis modern praesentiert. Sandra Hotz untersucht, was das fuer die Irrtumsregelung bedeutet. Sie zeigt zunaechst die Entwicklung der Irrtumsregelungen auf und wie es dazu kam, dass in Japan das deutsche Buergerliche Recht und die deutsche Irrtumsregelung rezipiert wurden. Trotz der unterschiedlichen Irrtumsregelungen der drei Kodifikationen entstanden aehnliche Fallgruppen fuer den "ausnahmsweise beachtlichen Motivirrtum" nach deutschem, den "Grundlagenirrtum" nach schweizerischem Recht und den "Yoso no Sakugo" nach japanischem Recht. In Deutschland und der Schweiz ist die Irrtumsdogmatik weit gehend erstarrt, in Japan ist sie vergleichsweise bewegt. In der Diskussion um einen angemessenen Vertragsschutz des Verbrauchers und im Vergleich zu den modernen Vertragsloesungsrechten, die in allen drei Laendern initiiert und in Deutschland und Japan bereits unterschiedlich geregelt wurden, zeigt sich, dass die "klassische Irrtumslehre" vieles birgt, was fuer die Wahrung der materialen Selbstbestimmung der Verbraucherseite besser genutzt werden koennte. Umgekehrt geben moderne verbraucherschuetzende Informationspflichten zu wesentlichen Eigenschaften des Vertragsgegenstandes Auskunft darueber, was neue Kriterien fuer die "Wesentlichkeit" des Motivirrtums sein koennen. Es zeigt sich also, dass eine Wechselwirkung zwischen Irrtumsrecht und Verbraucherschutzrechten bisher vernachlaessigt wurde.