株式会社極東書店トップ商品一覧Die Wirkungsgeschichte des deutschen Kartellrechts vor 1914 : Eine rechtshistorische-analytische Untersuchung.

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Die Wirkungsgeschichte des deutschen Kartellrechts vor 1914

Die Wirkungsgeschichte des deutschen Kartellrechts vor 1914 : Eine rechtshistorische-analytische Untersuchung. 1914年以前のドイツカルテル法の施行の歴史

・ISBN 978-3-16-149232-7 Ln.

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著者・編者Richter, Klaus W.,
シリーズDie Einheit der Gesellschaftswissenschaften
出版社(Mohr, GW)
出版年月2007
ページ数260 S.
言語GER
ニュース番号<541-754>

解説

Vor dem Hintergrund der Frage, ob sich die Erkenntnisse der Neuen Institutionenoekonomik auch fuer die rechtshistorische Forschung nutzbar machen lassen, untersucht Klaus Richter die Geschichte des deutschen Kartellrechts vor dem ersten Weltkrieg. Am Beispiel eines der maechtigsten und einflussreichsten Industriekartelle, des Rheinisch-Westfaelischen Kohlensyndikats, zeigt er auf, wie sich die Gestaltung der vertraglichen Grundlagen des Syndikats zwischen 1893 und 1909 aus der Perspektive der Transaktionskostenoekonomik und der Neuen Institutionenoekonomik der Geschichte veraendert haben. Mit der Transaktionskostenoekonomik lassen sich Veraenderungen innerhalb des institutionellen Arrangements des Kohlensyndikats beschreiben, waehrend sich mit der Neuen Institutionenoekonomik der Geschichte nach Douglass C. North der Einfluss des institutionellen Umfeldes auf das institutionelle Arrangement beschreiben laesst. Dabei zeigt sich, dass die soziale Eingebundenheit und gegenseitige Ruecksichtnahme von Konkurrenten innerhalb eines Kartells schwach ist und es daher schwierig ist, Kartellvertraege zu ueberwachen und durchzusetzen. Unvorhersehbare Zufallsereignisse, mit deren Eintritt stets zu rechnen ist, eroeffneten neue Moeglichkeiten fuer ex post opportunistisches Verhalten, dessen Eindaemmung Zusatzvereinbarungen erforderte. Dadurch wurde die governance structure immer komplexer, so dass schliesslich ein Zustand erreicht wurde, der einer de facto Fusion der Kartellpartner entsprach.