株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Der humangerechte Sozialstaat : Ein sozialethischer Entwurf zur Symbiose aus oekonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit.
商品詳細
Der humangerechte Sozialstaat : Ein sozialethischer Entwurf zur Symbiose aus oekonomischer Effizienz und sozialer Gerechtigkeit. 人間にふさわしい社会国家 -経済効率と社会正義の共生のための社会倫理的構想-
・ISBN 978-3-16-149118-4 Brosch. EUR 74.00
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★★★
| 著者・編者 | Nass, Elmar, |
|---|---|
| シリーズ | Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2006 |
| ページ数 | 340 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <537-360 540-347> |
解説
Soziale Gerechtigkeit gilt als das sozialethisch weitgehend akzeptierte Kriterium eines legitimen Sozialstaats. Wegen seiner Unschaerfe und seiner weitlaeufig angenommenen Konkurrenz zur oekonomischen Effizienz ist der Begriff jedoch ideologieverdaechtig. Die terminologische Konfusion wird durch eine transparente Begrifflichkeit aufgeloest, mit der das an Menschenwuerde und Solidaritaet gekoppelte Kriterium sozialer Gerechtigkeit erst fuer den aktuellen Sozialstaatsdiskurs relevant wird. Soziale Gerechtigkeit fragt danach, worauf und warum die Gesellschaftsmitglieder gegenseitig verpflichtet werden koennen. Weil Menschenwuerde, Solidaritaet und damit die ordnungspolitische Legitimitaet begruendungsoffen sind, muessen alternative weltanschauliche Zugaenge einander gegenuebergestellt werden. Elmar Nass geht der Frage nach, ob und wenn ja, welche sozialen Anspruchsrechte der Verfuegungsfreiheit entgegengesetzt werden duerfen. Ausgehend von den dazu grundsaetzlich verschiedenen Paradigmen ueberprueft der Autor die fuer den Sozialstaatsdiskurs massgeblichen Gerechtigkeitsentwuerfe auf Konsistenz, Kohaerenz und Implementierbarkeit. Dabei treten innere Widersprueche und krypto-normative Praemissen zutage, und der vermeintlich unvermeidliche Widerspruch von sozialer Gerechtigkeit und oekonomischer Effizienz scheint sich zu bestaetigen. Um dieses Problem zu loesen, wendet der Autor die im Ordo-Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft gegruendete Idee der Befaehigungsgerechtigkeit erstmals auf einen Sozialstaatsentwurf an, der die Entfaltung des Menschen als ordnungspolitisches Ziel zur Geltung bringt und deshalb 'humangerecht' genannt wird. Dieser Entwurf verspricht zugleich eine neo-aristotelisch begruendete wie implementierbare Symbiose aus sozialer Gerechtigkeit und oekonomischer Effizienz.