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商品詳細
Die Europaeische Union und Russland : Multilaterale und bilaterale Dimensionen in der europaeischen Aussenpolitik.
・ISBN 978-3-531-15099-4 Brosch. EUR 60.74
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★★★
| 著者・編者 | Bastian, Katrin, |
|---|---|
| 出版社 | (VS Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2006 |
| ページ数 | 300 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <535-1255> |
解説
Das Ende des Ost-West-Konfliktes, die deutsche Vereinigung, die Aufloesung der Sowj- union und das Grossprojekt Erweiterung der Europaeischen Union haben die internationale Politik in den 90er Jahren nachhaltig veraendert. Das europaeisch-russische Verhaeltnis wurde vor neue Aufgaben gestellt und sein Profil grundlegend modifiziert. Die Russische Foede- tion, die im Dezember 1991 die staatliche Rechtsnachfolge der UdSSR antrat, konnte in den Folgejahren nicht an deren Weltmachtstatus anknuepfen. Das enorme militaerische - tential und die politische Verantwortung fuer die Implementierung des deutschen Einigun- vertrags, die Ende August 1994 mit dem vollstaendigen Abzug des russischen Militaers aus Deutschland ihren Abschluss fand, konnten die Schwaeche des neuen Russland nicht ver- cken. Politische Krisen, interne Machtkaempfe und der marode Zustand der russischen Wi- schaft fuehrten nicht nur dazu, dass die Foederation in ihren ersten Jahren sehr mit sich selbst beschaeftigt war, sondern machten sie aus westeuropaeischer Sicht zu einer unbekannten, wenn nicht gar unberechenbaren Groesse. Russisches Grossmachtbewusstsein und militae- sches Potential auf der einen Seite, Abhaengigkeit von internationalen Finanzhilfen seitens IWF und Weltbank sowie pro-westliche Rhetorik auf der anderen Seite, sorgten Anfang der 90er Jahre in Westeuropa fuer Unsicherheit und Skepsis. Es schien angebracht, Russland wie einen angeschlagenen Baeren zu behandeln, der jederzeit zu unkontrollierbaren Aktionen ausholen koennte. Den Verschiebungen im internationalen System, die das Ende der Bipolaritaet herbei- fuehrt hatte, musste sich auch die russische Aussenpolitik anpassen.