株式会社極東書店トップ商品一覧Die graduelle Konstitutionalisierung der Europaeischen Union : Eine quantitative Fallstudie am Beispiel der Regierungskonferenz 1996.

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Die graduelle Konstitutionalisierung der Europaeischen Union

Die graduelle Konstitutionalisierung der Europaeischen Union : Eine quantitative Fallstudie am Beispiel der Regierungskonferenz 1996.

・ISBN 978-3-16-148852-8 Ln. EUR 94.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 9783161657788
著者・編者Thurner, Paul W.,
シリーズDie Einheit der Gesellschaftswissenschaften
出版社(Mohr, GW)
出版年月2006
ページ数272 S.
言語GER
ニュース番号<531-1093>

解説

Paul W. Thurner untersucht, wie es zu konstitutionellen Entscheidungen, d.h. Entscheidungen ueber das zukuenftige Design einer Organisation und zur Verteilung der jeweiligen Kompetenzen auf deren Teilnehmer kommt. Theoretischer Ausgangspunkt seiner Untersuchung ist die neue Institutionenoekonomie und die Organisationssoziologie. Als Anwendungsbeispiel dient ein Bereich internationaler Verhandlungen und deren Vorbereitungen, konkret: die Regierungskonferenz 1996. Diese muendete bekanntlich in den Vertrag von Amsterdam. Der Autor analysiert die Auswirkungen der regierungsinternen formalen und informellen Organisationsstrukturen im Hinblick auf Qualitaet, Quantitaet und die Dynamik von signalisierten Verhandlungspositionen sowie die letztendliche Verhandlungsperformanz bzw. Durchsetzungskraft der Mitgliedstaaten der damaligen EU-15. Zur Rekonstruktion der informellen Regierungsorganisationen ermittelt er informelle Kommunikations- und Koordinationskanaele der Ministerialbuerokratie. Hierbei werden auch sogenannte transgouvernementale, also die Organisationsgrenzen durchstossende Netzwerke beruecksichtigt. Unter Verwendung der Terminologie und der Techniken der quantitativen Netzwerkanalyse werden die in der Literatur haeufig nur begrifflich diskutierten entscheidungsrelevanten Merkmale von Organisationen operationalisiert und deren relative Auswirkungen mittels diverser statistischer Verfahren quantitativ bestimmt. Erstmals gelingt es damit, Graham Allisons Modell III der Aussenpolitikformulierung in einem empirisch-operationalem Modell anzuwenden,